Ökonomische Verbraucherbildung
„Heute kaufen, morgen zahlen!“ – Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene geraten durch die Verlockungen der Konsumwelt in finanzielle Bedrängnis. Sie weisen einerseits oft Defizite in ihrer Rolle als Verbraucher auf und werden andererseits von Unternehmen als lohnende und leicht zu beeinflussende Käufergruppe beworben. Konsequenzen finanzieller und rechtlicher Art sind für viele Konsumenten nur schwer abschätzbar. Vielfach sind bereits junge Verbraucher verschuldet oder gar überschuldet.
Schulische Bildungsmaßnahmen im ökonomischen Bereich sind daher bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unumgänglich. Dabei müssen nicht nur allgemeine Grundlagen wirtschaftlichen Handelns in den Blick genommen, sondern auch konkrete verbraucherorientierte Kompetenzen angebahnt werden, die verantwortliches und nachhaltiges Verbraucherhandeln ermöglichen, z. B. die Beschaffung, Verwaltung und Verwendung finanzieller Mittel, die Nutzung brauchbarer und zuverlässiger Information oder die Rechte und Pflichten als Verbraucher.
Weiterführende Informationen und Materialien erhalten Sie im Portal „Verbraucherbildung Bayern“ sowie im „Verbraucherportal Bayern“ des Bayerischen Umweltministeriums.
Basisinformationen
Lehrplanbezüge in den Schularten
Partnerschule Verbraucherbildung 2025/26
Das Programm „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ wendet sich an alle allgemein- und berufsbildenden Schulen in Bayern.
Fit für den Alltag – dafür brauchen Schüler Wissen über Geld und Kompetenzen in Konsum, Medien, Umwelt und Ernährung, kurz: Verbraucherbildung. Hier setzt „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ an. Mit diesem Programm wollen das Verbraucherschutzministerium und das Kultusministerium die Lehrkräfte unterstützen und die Schüler ermutigen, kompetent und eigenverantwortlich bei lebensökonomischen Belangen zu handeln. Die Trägerschaft des Programms übernimmt der VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB).
Jede beteiligte Schule bearbeitet eigenverantwortlich zwei Themenfelder der Verbraucherbildung. Unterstützung erhält sie dabei vom Team des VSB, das als Ansprechpartner für Rückfragen während des gesamten Programms zur Verfügung steht. Die Schulen können also unmittelbar von den Erfahrungen aus der Beratungspraxis des VSB profitieren. Bei Interesse bietet der VSB auch ein unverbindliches Informationstreffen zum Programm an.
Die Auszeichnung „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ macht das besondere Engagement sowie die gelebte Verbraucherbildung an der Schule sichtbar. So erhalten ausgezeichnete Schulen die Urkunde „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ und ein Türschild. Die Auszeichnung gilt für ein Jahr.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des VSB.
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