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Sehr geehrte Damen und Herren,

wir hoffen, Sie konnten gut erholt ins neue Schuljahr starten und freuen uns, Ihnen unseren ersten Newsletter des Schuljahres schicken zu können.

Der Bayerische Ganztagsschulkongress steht vor der Tür. Für den 20. und 21. November sind Sie herzlich eingeladen, in Forchheim mit Akteuren aus ganz Bayern über Chancen und Herausforderungen der Ganztagsschule zu diskutieren. Nutzen Sie den Kongress zum Austausch von Gelingensbedingungen und vielfältigen Beispielen aus der Praxis. Wir heißen Sie dazu sehr herzlich willkommen!

Wie immer erhalten Sie auch in diesem Newsletter Anregungen und Tipps für die pädagogische Arbeit an Ihrer Ganztagsschule.

Ein erfolgreiches Schuljahr 2018/19 wünscht Ihnen das Ganztagsteam am ISB!
01_Kommende Veranstaltungen
6. Bayerischer Ganztagsschulkongress
am 20. und 21. November 2018 in Forchheim
Im Zentrum des Kongresses stehen die pädagogische Gestaltung des offenen und gebundenen Ganztags sowie die gemeinsame Weiterentwicklung von Ganztagsschulen mit allen Beteiligten.

Für die beiden Hauptvorträge zu Qualität und Gelingensbedingungen des Ganztags konnten wir Prof. Dr. Klaus Zierer (Universität Augsburg) und Prof. Dr. Ludwig Stecher (Justus-Liebig-Universität Gießen) gewinnen. Freuen Sie sich außerdem auf ein breites Angebot an partizipatorischen Kongressformaten wie Salons, Foren und Workshops rund um das Thema Ganztagsschule. Neues aus dem Kultusministerium und ein spannender Vortrag von Prof. Dr. Stefan Voll zu Bewegung im Ganztag, der die Teilnehmer zum Mitmachen aktiviert, stehen am zweiten Tag auf dem Programm.

Nähere Informationen finden Sie auf der Tagungswebsite. Dort bieten wir Ihnen auch Hinweise zu Hotels und anderen Übernachtungsmöglichkeiten. Die Aufwendungen können bei der Steuer geltend gemacht werden. Beantragen Sie einen Kostenzuschuss, sofern Ihre Schule oder Einrichtung einen Fortbildungsetat hat.
Hier gelangen Sie zur Tagungshomepage
Fortbildung zu den Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen
Empirische Untersuchungen haben gezeigt, dass in allen Bildungsstufen ethisch begründetes, die Würde der Kinder und Jugendlichen in ausreichendem Maße achtendes, aber auch ethisch unzulässiges, missachtendes pädagogisches Handeln vorzufinden ist.

Die Reckahner Reflexionen sollen anhand von Leitlinien zu einer Reflexion anregen und als Orientierung für dauerhafte professionelle Entwicklungen auf der Beziehungsebene dienen. Das Projekt „Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen“ wird für die Laufzeit 2017-2021 durch die Robert Bosch Stiftung gefördert. Projektleiterin ist Prof. Dr. Annedore Prengel.
Am 6. Oktober 2018 findet dazu eine Fortbildung im Rochow-Museum Reckahn (bei Potsdam) statt. Sie richtet sich an alle Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte, die sich mit der Qualität von pädagogischen Beziehungen auseinandersetzen und das Thema an ihrer Schule verankern möchten.

Auf der Webseite des Projektteams steht die Einladung unter dem Reiter "Aktivitäten" zum Download bereit. Auf der Homepage finden Sie auch Materialien für Schulen.
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02_Veranstaltungsrückblick
Fachtag „Lesemotivation fördern, Lesekompetenz entwickeln" am 15. Mai 2018 in München
Die Förderung von Sprach- und Lesekompetenz ist aufgrund der zusätzlichen Zeit und Möglichkeiten ein besonderes Anliegen der Ganztagsschule. Ob in Kooperation mit örtlichen Bibliotheken, durch die Einbindung ehrenamtlicher Vorlesepaten oder die Schaffung zusätzlicher Leseanreize mit digitalen Medien – die Initiativen und Konzepte der Leseförderung im Ganztag sind mannigfaltig.
Bei diesem Fachtag erhielten Lehr- und Fachkräfte vielfältige Anregungen, wie sie im Ganztag Leselust wecken sowie Lesefreude und -motivation stärken können.

Den Tagungsauftakt bildete der Hauptvortrag von Prof. Dr. Klaus Maiwald von der Universität Augsburg zu Chancen des Lesens im Ganztag. In dem anschließenden Salon stellten die Ansprechpartner für Schulbibliotheken in Bayern Möglichkeiten des Lesens im Ganztag und der Nutzung der Schulbibliothek vor.

Die Vorstellung der Inititative #lesen.bayern – Fit im Fach durch Lesekompetenz wurde von den Teilnehmenden mit besonderem Interesse aufgenommen. Informationen und Anregungen finden Sie auf dem Online-Portal #lesen.bayern - einem Unterstützungsangebot mit illustrierenden Aufgaben und Methodenkarten sowie einer Vielzahl von Beispielen guter Praxis.    
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Fachtag "Konzentriert und motiviert am Nachmittag" am 9. Juli 2018 in Bruckmühl
Wie gelingt es uns, Schülerinnen und Schüler am Nachmittag zum Lernen zu motivieren und eine wertschätzende Atmosphäre zu schaffen? Diesen beiden Fragestellungen widmete sich der Fachtag  "Konzentriert und motiviert am Nachmittag" am 9. Juli 2018 in Bruckmühl. Kurze Vorträge, ein praxisnaher Salon sowie anregende Workshops boten vielfältige Möglichkeiten zur gezielten Information und zum gemeinsamen Austausch. Im Zentrum des Fachtags standen die verschiedenen Facetten und Herausforderungen in den Lernzeiten am Nachmittag:
  • Wie können wir die Schülerinnen und Schüler beim Lernen unterstützen?
  • Wie kann ein positives Arbeitsklima geschaffen werden?
  • Wie lässt sich Bewegung in den Ganztag integrieren?
  • Welche Möglichkeiten einer bewussten Gestaltung des Miteinanders haben wir?
Den Impulsvortrag zum Thema „Bewegtes Lernen und sein lernförderliches Potential“ hielt Frau Dr. Stephanie Krause-Sauerwein. Wie bei all unseren Veranstaltungen können die Materialien aus den Workshops in einem geschützten Bereich von allen Teilnehmenden heruntergeladen werden.
Beratungsforum "Ganztagsschule als attraktiver Lern- und Arbeitsort" am 13. Juni 2018 in Berlin
Über die Besonderheit der Ganztagsschule als attraktiver Lern- und Arbeitsort diskutierten zum diesjährigen bundesweiten Beratungsforum am 13. Juni 2018 in Berlin über 140 Expertinnen und Experten aus Bildungsverwaltung, Wissenschaft und Praxis.

Wie sich bei der Gestaltung von Bildungsräumen Kunst, Design und Architektur miteinander in Einklang bringen lassen, zeigte die Künstlerin Rosan Bosch aus Kopenhagen im Eröffnungsvortrag „Designing for a better world starts at school”. In partizipativen Prozessen werden Lernumgebungen gestaltet, die Schülerinnen und Schüler motivieren, ihre natürliche Neugier aufrechtzuerhalten und somit den Lernprozess zu fördern.

In den Salons kamen die Teilnehmenden zu den Themen "Jugendliche in der Ganztagsschule", "Raum als dritter Pädagoge", "Ganztagsschule als attraktiver Arbeitsort" und "Qualifizierung von Seiteneinsteigern" in den fachlichen Austausch. Eine Auswahl digitaler Tools zum Ausprobieren (z. B. Movie Maker, Audacity, Comic Life, Stop Motion) ermöglichte den praktischen Zugang zu zeitgemäßer digitaler Bildung.

Die Dokumentation des Beratungsforums steht online zur Verfügung. Der Vortrag von Rosan Bosch ist auf dem DKJS-YouTube-Kanal #Schule29 zu sehen.
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Austauschtreffen der bayerischen Schulen im Projekt bildung.digital
Am 13.03.2018 trafen sich die bayerischen Ganztagschulen der Initiative "Bildung.digital – Netzwerk ganztägig bilden" an der Mittelschule Zirndorf erstmals zum gemeinsamen Austausch, zur Vernetzung und zur Vorstellung ihrer individuellen schul-spezifischen Konzepte im digitalen Bereich.

In den Präsentationen der acht anwesenden Schulteams wurde die Vielfalt und die hohe Kreativität und Innovationsbereitschaft der teilnehmenden Schulen deutlich: niedrigschwellig umsetzbare Ideen wie der Einsatz von iPads in der offenen Ganztagsschule zur Vernetzung von Vormittags- und Nachmittagsunterricht (Gymnasium Vaterstetten) oder der Einsatz von Smartphones zur Lösung bestimmter Aufgaben im Unterricht – „Bring your own device“ (BYOD) – der Martinschule Augsburg bieten Ansätze, die ohne großen organisatorischen Einsatz im Ganztag umgesetzt werden können.

Die Schulen stellten auch innovative Konzepte zur Implementierung digitaler Lern- und Unterrichtsformen im Kollegium vor, wie beispielsweise mit Hilfe von Mini-Fortbildungen (einstündig in der Mittagspause) oder Stammtischen (Grund- und Mittelschule Georgensgmünd). 
Hier gelangen Sie zum Videomitschnitt des Treffens
Bedarfsgerechte Ganztagsangebote in Bayern: Veranstaltung der Freien Wohlfahrtspflege Bayern
Im Zentrum der Veranstaltung „Bedarfsgerechte Ganztagsangebote in Bayern: Bilanz und Perspektiven", zu der die Freie Wohlfahrtspflege Bayern am 24. Juli 2018 ins Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg eingeladen hatte, stand die Bedeutung der Qualität im Ganztag.

Aus Sicht der Verbände seien für die Gestaltung von Ganztagsangeboten die Bedarfe handlungsleitend, die Kinder und Jugendliche sowie deren Familien aus ihrer Lebenswelt heraus formulieren. Dafür hatte die Freie Wohlfahrtspflege Bayern zusammen mit dem Bayerischen Jugendring und der LAG Jugendsozialarbeit Bayern ein Thesenpapier zu bedarfsgerechten Ganztagsangeboten in Bayern entwickelt.

In seinem Hauptvortrag bezog sich Prof. Dr. Rauschenbach auf den 15. Kinder- und Jugendbericht. Schülerinnen und Schüler sollten demnach als aktive Ko-Produzenten und sich selbst bildende Akteure gesehen werden. Er verwies dabei auch auf den Dreiklang jugendorientierter Ganztagsschule, der in der Qualifizierung, der Verselbständigung und der Selbstpositionierung der Schülerinnen und Schüler wesentliche Ziele von Ganztagsangeboten sieht.

Der 15. Kinder- und Jugendbericht und die Jugendbroschüre des Berichts stehen online zur Verfügung.
Hier gelangen Sie zur Jugendbroschüre
Die Vorträge von Herrn Prof. Dr. Thomas Rauschenbach (Deutsches Jugendinstitut) und Herrn Ministerialrat Michael Rißmann (Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus) sowie das Thesenpapier stehen auf der Homepage des Deutschen Caritasverbandes Landesverband Bayern e. V. zur Verfügung.
Hier gelangen Sie zur Homepage
03_Neues aus dem Programm "Ganztägig bilden"
#Schule29
Jeden Monat teilen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis ihr Wissen zu ganztagsspezifischen Themen im Online-Format auf dem YouTube-Kanal der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).

Am 29. Mai 2018 diskutierten Matthias Rumpf vom OECD Berlin Centre und Dr. Ernst Fritz-Schubert vom Fritz-Schubert-Institut aus unterschiedlichen Perspektiven in einem Wortwechsel zu den Fragen: Wann sind Schülerinnen und Schüler glücklich und wie lässt sich das im Schulalltag feststellen? Was trägt zu ihrem Wohlbefinden bei? Auf #Schule29 können Sie dieses Interview sehen.
Hier gelangen Sie zum YouTube-Kanal
Themenportal www.bildung.digital: Neue Beiträge zu Respekt im Netz und digitale Kompetenzen im Zeugnis
Auf dem Themenportal des bundesweiten Projekts bildung.digital finden Sie Berichte aus den teilnehmenden Netzwerkschulen, aktuelle Veranstaltungshinweise und weiterführende Materialien.

Informieren Sie sich hier beispielsweise zu Möglichkeiten eines respektvollen Umgangs im Netz. Schulen stehen immer öfter vor der Herausforderung, sich mit den Themen Cybermobbing und Hate Speech auseinanderzusetzen. Auf dem Portal werden die wichtigsten Fragen zu Sensibilisierung, Prävention und den Umgang mit entsprechenden Vorfällen geklärt.

Zudem gibt es Schulen, die den Erwerb digitaler Kompetenzen im Zeugnis dokumentieren. Für die Mittelschule Ebern in Unterfranken ist die Digitalisierung ein zentrales Schulentwicklungsthema. Mit der Einführung eines schuleigenen Medienportfolios sollen die Schülerinnen und Schüler gezielt Medienkompetenzen erlangen und so auf das Leben in einer digitalisierten Gesellschaft und Arbeitswelt vorbereitet werden. Jede Schülerin und jeder Schüler bekommt mit dem Jahreszeugnis eine Kopie des eigenen Medienportfolios ausgehändigt, die dann zum Beispiel der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz beigelegt werden kann.
Hier gelangen Sie zur Übersichtsseite des Portals
04_Aktuelle Veröffentlichungen
INSM-Bildungsmonitor 2018
Die seit 2004 jährlich erstellte Studie macht deutlich, wo sich die einzelnen Bundesländer im Bildungssystem verorten lassen. Anhand von 93 Indikatoren lassen sich Rückschlüsse auf Stärken, Entwicklungsprozesse und Potenziale der Regionen ziehen. Danach werden beispielsweise die Verfügbarkeit von Ganztagsschulen und Ganztagsbetreuungsmöglichkeiten sowie die Betreuungsrelationen an Schulen im Ländervergleich veranschaulicht.

Bayern rangiert im INSM-Bildungsmonitor 2018 auf Platz 3 der 16 Bundesländer und hat sich im Fünfjahresvergleich stark verbessert. Der Freistaat weist in den Handlungsfeldern Berufliche Bildung, Schulqualität, Bildungsarmut, Ausgabenpriorisierung und Inputeffizienz besondere Stärken auf. Trotz großer Investitionen in den letzten Jahren bleibt der Ausbau der Ganztagsschulen weiterhin ein wichtiger Handlungsbereich.

Die Vergleichsstudie wird seit 2004 vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt. Die Ergebnisse der Untersuchung stehen online zur Verfügung.
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Nationaler Bildungsbericht 2018
Der Bericht „Bildung in Deutschland 2018“ widmet sich im Schwerpunkt den Wirkungen und Erträgen von Bildung. Daraus werden Zentrale Herausforderungen für das Bildungssystem abgeleitet.

So bezieht der nunmehr siebte Bildungsbericht Stellung zur Kooperation der Länder: „In Anbetracht der bestehenden Verantwortlichkeiten im Bildungsbereich stellt sich die Frage, wie neue Formen der Zusammenarbeit und Handlungskoordination zwischen Bund, Ländern und Kommunen zu entwickeln sind. Die übergreifenden gesamtgesellschaftlichen Anforderungen müssen sich auch in den Kooperationsstrukturen abbilden, um dem gemeinsamen Interesse an angemessenen Lösungen gerecht zu werden.“

Der Bildungsbericht zeigt, dass sich der Ausbau der Ganztagsschulen bundesweit fortsetzt und inzwischen die Mehrheit der Schulen in Deutschland Ganztagsangebote bereitstellt. Der für den Grundschulbereich vergleichsweise geringe Anteil an Ganztagsschulen hängt dabei vor allem damit zusammen, dass einige Länder, darunter Bayern, auch weiterhin eigenständige Hortangebote unterbreiten.

Der Bildungsbericht wurde am 22. Juni 2018 von der Kultusministerkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Berlin vorgestellt.
Originalversion und Kurzfassung des Bildungsberichts sind als Download verfügbar.
Hier gelangen Sie zum Bildungsbericht
05_Anregungen für die Praxis
Lernende durch Wettbewerbe im Ganztag motivieren
Für die Lernenden aller Schularten gibt es eine Vielzahl von Wettbewerben in den Bereichen Sprache und Literatur, Kunst und Musik, Politik und Gesellschaft, Mathematik und Naturwissenschaften, Umwelt, Gesundheit und Sport sowie Schulentwicklung. Der Ganztag bietet die Möglichkeit, mit den Schülerinnen und Schülern an einem dieser Wettbewerbe teilzunehmen und auf vielfältige Weise davon zu profitieren.

Die Lernenden können so zu aktiven Ko-Produzenten und sich selbst bildenden Akteuren werden, wie es Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, einer der Autoren des 15. Kinder- und Jugendberichts, fordert. Durch den Wettbewerbscharakter kann die Motivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert werden. Durch ihr aktives Handeln entwickeln sie nicht nur fachliche, sondern auch soziale, informelle und personelle Kompetenzen.

Neben Einzelwettbewerben können Schülerinnen und Schüler auch an Gruppenwettbewerben teilnehmen, bei denen zudem das soziale Miteinander gestärkt werden kann.

Hinweise zu Wettbewerben finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.
Hier erhalten Sie weitere Informationen
Auch auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz wird auf zahlreiche Wettbewerbe hingewiesen.
Hier erhalten Sie zusätzliche Informationen
Beziehungsarbeit als Basis eines lernförderlichen Klimas
Auch im Ganztag ist Beziehungsarbeit die Basis eines lernförderlichen Klimas. Dr. Barbara E. Meyer hat herausgearbeitet, dass Pädagoginnen und Pädagogen gute Beziehungen zu den Schülerinnen und Schülern aufbauen können, indem sie Handlungen, die Nähe erzeugen, verstärken und gleichzeitig Handlungen, die Distanz anzeigen, verringern.

Nähe entstehe, indem die Pädagoginnen und Pädagogen dem Kind bzw. Jugendlichen gegenüber Interesse zeigen, ihm Anerkennung und Offenheit entgegenbringen sowie sich als zuverlässig erweisen. Auch Gemeinsamkeiten in der Gruppe führen zu einem Gefühl von Nähe und Zugehörigkeit.

Rituale nehmen dabei eine wichtige Funktion ein. Beispielsweise können bestimmte Spiele und Lieder, die verlässlich immer am Anfang bzw. am Ende der Lernzeit gespielt bzw. gesungen werden, das Gefühl von Gemeinschaft und Wohlbefinden fördern. Im Folgenden werden einige Beispiele für den speziellen Einsatz von Ritualen in den Lernzeiten genannt:
  • Begrüßungsrituale: persönlicher Handschlag, Begrüßungskreis, gemeinsames Singen eines Liedes
  • Startsignale: der Ton einer Tischglocke oder Klangschale, gemeinsames rhythmisches Klatschen
  • Konzentrationsübungen: Fingerspiele, reihum das Alphabet rückwärts aufsagen, Wörter zählen
  • Entspannungs- oder Achtsamkeitsübungen: Phantasiereisen, den eigenen Atem spüren
  • Kleine Spiele

06_In eigener Sache
Neu im Team Ganztag
Seit Mitte September wird das Team im Referat Ganztag am ISB durch eine neue Mitarbeiterin unterstützt. Martina Wildgruber kommt aus Freising und unterrichtet dort an einem Gymnasium. Sie war als schulinterne Ganztagskoordinatorin maßgeblich an der Implementierung des offenen wie auch des gebundenen Ganztags an ihrer Schule beteiligt und bringt als Ausbilderin von Schülercoaches, Leiterin einer Ganztagsklasse, Redakteurin des Jahresberichts und Stundenplanerin viel praktische Erfahrung mit.

Neben dem Referatsleiter Henry Steinhäuser arbeiten nun insgesamt vier Lehrerinnen aus verschiedenen Schularten im Team: Miriam Baumgart (Grundschule), Stefanie Pistor (Mittelschule) sowie Katrin Weigert und Martina Wildgruber (beide Gymnasium).
Impressum
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB)
Grundsatzabteilung
Schellingstr. 155, 80797 München
E-Mail: abt.ga@isb.bayern.de

Verantwortlich:
Direktorin Dr. Karin E. Oechslein

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Bitte nehmen Sie möglichst direkt mit dem/der zuständigen Ansprechpartner/in Kontakt auf:
Ganztagsreferat in der Grundsatzabteilung

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