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  • Aktuelles
  • Wie lernt mein Kind gut mit einem digitalen Gerät?

Kapitel 1

Vorwissen und Kompetenzerweiterung

Kapitel 2

Das 4K-Modell

Kapitel 3

Nachhaltig Lernen

Kapitel 4

Selbstkompetenzen

Kapitel 5

Mobiles Lernen

Kapitel 6

Impulskontrolle

Kapitel 7

Fokussiert bleiben

Kapitel 8

Multitasking

Kapitel 9

Wissenschaftliche Studien

Kapitel 10

Differenzierung

Kapitel 11

Digitale Lernaufgaben

Kapitel 12

Lernplattform kennenlernen

Kapitel 13

Ergonomischer Arbeitsplatz

Kapitel 14

Technik am Arbeitsplatz

Kapitel 15

Datenschutz

Wissenschaftliche Studien

Die Forschung bestätigt die Notwendigkeit der Arbeit mit digitalen Medien.

Der Einsatz von digitalen Medien wird auch von wissenschaftlicher Seite kritisch hinterfragt. Wichtige Erkenntnisse aus aktuellen Studien zur digitalen Bildung an bayerischen Schulen fließen daher in den Pilotversuch "Digitale Schule der Zukunft" ein. Entscheidend für die Entwicklung von Problemlösefähigkeiten ist dabei nicht in erster Linie das Ausmaß, sondern die Qualität des Medieneinsatzes. Kinder und Jugendliche müssen vor allem selbstständig mit digitalen Medien arbeiten.

Bereits heute können digitale Medien die Schülerinnen und Schüler durch individuelle Rückmeldung beim Lernen unterstützen. So erhalten sie beispielsweise speziell zugeschnittene Hilfestellungen und Aufgabenformen. Diese Möglichkeiten werden sich künftig auf Basis künstlicher Intelligenz noch stark erweitern. 

Wie steht es um die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen der deutschen Schülerinnen und Schüler? 

Die internationale Vergleichsstudie "International Computer and Information Literacy Study" (ICILS) testet die Fähigkeiten der Kinder z.B. bei der Suche und Bewertung von Informationen im Internet.

„Die computer- und informationsbezogenen Kompetenzen […] werden in ICILS 2018 […] als individuelle Fähigkeiten einer Person definiert, die es ihr erlauben, digitale Medien zum Recherchieren, Gestalten und Kommunizieren von Informationen zu nutzen und diese zu bewerten, um am Leben im häuslichen Umfeld, in der Schule, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft erfolgreich teilzuhaben […].“ (S.9)

 

Im internationalen Vergleich landen laut dieser Studie deutsche Achtklässlerinnen und Achtklässler lediglich im Mittelfeld. Dabei unterscheidet die ICILS fünf Kompetenzstufen.

Insgesamt erreicht nur etwa jeder Vierte der Lernenden die Fähigkeit, digitale Medien selbstständig und kritisch zu nutzen. Etwa jeder Dritte aus der 8. Jahrgangsstufe in Deutschland verfügt dagegen über sehr geringe computer- und informationsbezogene Kompetenzen. In einer zunehmend von der Digitalisierung geprägten Welt ist dies ein Nachteil, der dringend ausgeglichen werden muss. Der Pilotversuch "Digitale Schule der Zukunft" unterstützt die bayerischen Schulen diese Zukunftsaufgabe erfolgreich zu bewältigen.

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