Sprachförderung - Grundlagen

1. Was bedeutet Sprachförderung?
Als Sprachförderung bezeichnet man Aktivitäten zur Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten, die meist vor dem Hintergrund eines Sprachförderkonzeptes (d. h. z. B. systematisch, zielgerichtet, die Progression beachtend), also durch den gezielten und systematischen Einsatz von angemessenen Methoden und Sprachlernstrategien, erfolgen.

Das Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Schulbesuch zu ermöglichen und sie dadurch bei der Integration in die Gesellschaft zu unterstützen.
 
Sprachförderung im schulischen Kontext orientiert sich an den jeweiligen Anforderungen bzw. an dem angestrebten schulischen Abschluss bzw. an einer beruflichen Integration.
 
Konkret bedeutet das, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, über die Alltagskommunikation hinaus bildungssprachliche Texte, insbesondere Sachtexte bzw. Fachtexte zu verstehen und zu nutzen sowie selbst Texte adressatenorientiert zu verfassen. Dazu benötigen sie sowohl erweitertes sprachliches Wissen als auch die Fähigkeit, kommunikativ zu handeln.

Sprachförderung wird im hier genannten Kontext i. d. R. verstanden als Förderung in der Zweitsprache Deutsch. Das Sprachenlernen setzt damit nicht bei der Alphabetisierung bzw. in der Vermittlung grundlegender Sprachkenntnisse (Spracherwerb) an, sondern an bereits (systematisch oder alltäglich) erworbenen Grundkenntnissen in der deutschen Sprache, auf welche die Schülerinnen und Schüler bereits zurückgreifen können. Da die Schülerinnen und Schüler nicht nur im Deutschunterricht, sondern in allen Fächern sprachlichen Förderbedarf haben, soll die Sprachförderung konsequenterweise in jedem Unterrichtsfach bzw. in jeder Unterrichtsform erfolgen.
2. Was ist der Unterschied zwischen Deutsch als Zweitsprache (DaZ) und Deutsch als Fremdsprache (DaF)?
Deutsch als Zweitsprache (DaZ) wird überwiegend in Deutschland unterrichtet bzw. erworben - auch außerhalb der Schule. Hintergrund für den Spracherwerb können dabei sehr verschiedene Herkunftssprachen sein.

Deutsch als Fremdsprache (DaF) wird vorwiegend im Ausland unterrichtet bzw. gelernt. Der Spracherwerb findet von der Lehrkraft gesteuert und im Klassenraum statt. Deutsch als Fremdsprache zielt auf den Erwerb einer zertifizierten Qualifikation ab, zum Beispiel auf ein Diplom, dessen Erwerb ökonomische Vorteile verspricht.
3. Wie verläuft der Zweitspracherwerb?
Der Zweitspracherwerb weist eine Reihe von Ähnlichkeiten mit dem Erstspracherwerb auf, wie z. B., dass beide Erwerbsprozesse sich in einer bestimmten Zeit und Reihenfolge und unter konkreten Prinzipien vollziehen. In der Regel gelten in beiden Fällen dieselben Meilensteine. Wie das einsprachige Kind erwirbt auch das DaZ-Kind zuerst die einfachsten Phoneme, Wörter, grammatischen Strukturen und Regeln des Deutschen und dann die komplizierteren. 
(Beispiel: Zuerst sagt das Kind komm und viel später Schokolade oder Marmelade).

Es zeigt sich, dass DaZ-Kinder
  • Elemente, Strukturen und Regeln, die in beiden Sprachen identisch sind, leicht und schnell erwerben (positiver Transfer). 
  • längere Zeit benötigen, um Elemente, Regeln und Strukturen erwerben, die in ihrer Erstsprache nicht in derselben Form vorhanden sind. Auf dem Weg zum Erwerb dieser Elemente übertragen die DaZ-Kinder zunächst muttersprachliche Strukturen auf äquivalente Strukturen der Zweitsprache (hier Deutsch). Die sprachlichen Erscheinungen werden in der Fachliteratur Interferenzen (negativer Transfer) genannt.  
Beispiele aus dem Deutscherwerb von Kindern mit Griechisch als Erstsprache:
Die Verneinung steht im Neugriechischen vor dem Verb bzw. Verbkomplex. So finden im Deutschen häufig folgende Interferenzen statt:  Papa nicht geht, nicht will schlafen
5. Welche Sprachauffälligkeiten beim Deutscherwerb als Zweitsprache gehören zum normalen Erwerbsablauf?
Auf dem Weg zum Erwerb des Deutschen als Zweitsprache weisen Kinder eine Reihe von Sprachmerkmalen auf. Diese Sprachmerkmale  gehören zwar zum normalen Ablauf des Zweitspracherwerbs, können jedoch durch ihre Intensität und/-oder Hartnäckigkeit häufig negativ auffallen. Sie sind in der Fachliteratur als „Sprachauffälligkeiten“ bekannt und verursachen nicht selten bei  Erzieherinnen und Lehrkräften Unsicherheiten, ob sie Hinweise bzw. Symptomen einer Sprachentwicklungsstörung sein können.

Am häufigsten können folgende Sprachauffälligkeiten auftreten:  Verlängerte Schweigephase, Verweigerung einer der Sprachen des Kindes und Häufiges und langdauerndes Auftreten von Interferenzen und Sprachmischungen
 
Was heißt „verlängerte“ Schweigephase?
Jeder Zweitspracherwerb fängt mit der sogenannten „Schweigephase“ an, d. h. mit der Phase, in der das Kind sich an die Zweitsprache nähert und anhand der bereits in seiner Erstsprache erworbenen Strategien versucht, die klangliche Strukturierung des Inputs in der neuen Sprache wahrzunehmen und zu verstehen. Dabei vermeidet es in der Regel sich sprachlich zu äußern. Für manche Kinder dauert diese Zeit ganz kurz (ein paar Tage) und für andere ein paar Wochen oder auch Monate. Es gibt jedoch Kinder, die auffällig lange Zeit brauchen, bis sie zur nächsten Erwerbsphase übergehen.
 
Was sollte man wissen?
  • Die Schweigephase tritt bei jedem Zweitspracherwerb auf.
  • Die Dauer der Schweigephase kann unterschiedlich sein.
  • Wenn ein Kind sich mehr als vier Monate lang weigert, sich in der „neuen“ Sprache zu äußern, es aber doch an gemeinsamen Aktivitäten teilnimmt und zeigt, dass es die sprachlichen Äußerungen seiner Umwelt versteht, besteht kein Grund zur Besorgnis. Hier handelt es sich um ein „auffälliges“ Sprachverhalten, das jedoch noch im Normbereich des Zweitspracherwerbs liegt.

Was sollte man tun?
  • Dem Kind so häufig wie möglich sprachliche Anregungen anbietet, indem man mit dem Kind
        - so oft wie möglich spricht, singt, spielt,
        - gemeinsam Bilderbücher anschaut, bzw. ihm etwas vorliest und darüber spricht oder
  erzählen lässt (Dialogisches Vorlesen).
  • Wenn die Schweigephase länger als ein halbes Jahr dauert, sollte man das Sprachverhalten und die verschiedenen Entwicklungsbereiche (emotionale, kognitive, motorische Entwicklung) des Kindes aufmerksam beobachten und gegebenenfalls mit einer Fachperson darüber sprechen, bzw. gemeinsam mit dem Kind einen Spezialisten aufsuchen.

Was bedeutet „Verweigerung einer der Sprachen des Kindes“?
Während ein Kind oder Jugendlicher eine Zweitsprache erwirbt, tritt nicht selten die Situation auf, dass es/er sich weigert, eine seiner beiden Sprachen zu sprechen. Obwohl es/er zwar mit seinem nonverbalen Verhalten zeigt, dass es/er diese Sprache ohne weiteres versteht, will sie aber nicht sprechen.
 
Was sollte man wissen?
Die Verweigerung einer der Sprachen beim Zweitspracherwerb kann
  • durch Unsicherheiten beim Sprechen dieser Sprache (noch nicht entwickelte Sprachkompetenz) bedingt sein.
  • mit der Beziehung zu bestimmten Personen verbunden sein, z. B. zu einer bestimmten Erzieherin oder Lehrkraft.
  • räumlich bedingt sein, z. B. nur innerhalb einer bestimmten Umgebung stattfinden (Kindergarten oder Schule).
  • manchmal nur eine kurze Zeit, manchmal aber auch während des gesamten Spracherwerbs andauern.
Bei der Verweigerung einer der Sprachen handelt es sich keinesfalls um eine Sprachstörung.

Was sollte man tun?
  • Das „auffällige“ Sprachverhalten des Kindes „akzeptieren“.
  • Keinen emotionalen Druck auf das Kind ausüben, diese Sprache zu sprechen.
  • Interaktionen mit dem Kind bewusst einführen.
  • Direkte Fragen vermeiden
  • Reichliche sprachliche Anregungen entsprechend dem jeweiligen Sprachentwicklungsniveau anbieten.
  
Was meint man mit dem Ausdruck: „Häufiges und langdauerndes Auftreten von Interferenzen und Sprachmischungen“ beim Zweitspracherwerb?
Aus der Spracherwerbsforschung weiß man, dass beim Erwerb einer Zweitsprache Interferenzen und Sprachmischungen in der Regel auftreten.

Was sind Interferenzen?
Interferenzen sind Überlagerungen von Elementen, Regeln und Strukturen der einen Sprache auf die andere.

Es gibt
  • lautliche Interferenzen (z. B. „sau (schau) mal Papa“/ chaus statt haus),
  • lexikalische Interferenzen (Beispiele: „Ich habe den Bus verloren.“, „ich öffne das Licht.“) und
  • grammatikalische Interferenzen (Beispiele: „Du kannst in uns schlafen“, „Ist gute Kind“ „Warum der hat was im Mund?“).

Was sind Sprachmischungen?
Beispiele: „Ich cover michself up.“, „Machst du mir die tsanda (Tasche) auf?“, „Frank ist two aber I´m four.“
Sprachmischungen treten auf, wenn innerhalb einer Äußerung in die momentane verwendete Sprache Wörter oder Satzteile der anderen Sprache „eingeflickt“ werden.
   
Was sollte man wissen?  
  • Beim Zweitspracherwerb sind Interferenzen und Sprachmischungen eine „Selbstverständlichkeit“.
  • In der Regel reduzieren sie sich mit dem Voranschreiten des Spracherwerbs stark.
  • Es gibt jedoch Kinder, die in ihrer Sprachkompetenz auffällig häufig und auffällig lang Interferenzen  und oder Sprachmischungen aufweisen.
  • Diese Kinder verfügen über eine intakte Handlungskompetenz und stoßen deshalb bei der täglichen Kommunikation auf keine größeren Probleme. Sie machen jedoch in ihrer Umgebung oft die Erfahrung, dass ihre Sprache nicht der Norm entspricht und sie eigentlich nicht dieser Sprachgemeinschaft angehören. Dabei können Gefühle entstehen, nicht akzeptiert oder sogar abgelehnt zu werden. Diese Gefühle können auf ihren Zweitspracherwerb und auf ihre emotionale Entwicklung einen negativen Einfluss ausüben. 
  • Interferenzen können den Schriftspracherwerb erschweren:
  • In diesem Fall treten bei ähnlichen und auch unterschiedlichen Phonemen der Erst- und Zweitsprache akustische Differenzierungsschwierigkeiten auf. Das betreffende Phonem der Zweitsprache wird von einem Phonem der Erstsprache ersetzt und deshalb erhält nicht das richtige Graphem der Zweitsprache. 
Beispiele: 
Ebru, ein vierjähriges Mädchen aus Ägypten, das seit seinem zweiten Lebensjahr Deutsch spricht, sagt /bulover/ statt /pulover/. Obwohl es auch im arabischen Phoneminventar einen stimmlosen bilabialen plosiven Laut /p/ gibt, spricht Husein den Plosiven stimmhaft, weil der Pullover im Arabischen /bolover/ ausgesprochen wird.  Elena, ein griechisches fünfjähriges Mädchen, das mit drei Jahren erst anfing, die deutsche Sprache zu erwerben, sagt /chaus/ statt /haus/ und /chier/ statt /hier/, weil es im griechischen Phoneminventar keinen Pharyngalen /h/ gibt, ersetzt sie ihn mit dem stimmlosen velaren Frikativen /x/. 

Was sollte man tun?
  • Reichliche sprachliche Anregungen entsprechend dem jeweiligen Sprachentwicklungsniveau geben
  • häufig „Korrektives Feedback“ geben: Wiedergabe der kindlichen Äußerung mit berichtigter Zielstruktur („Mama nicht gehen muss“ – „Nein, die Mama muss nicht gehen.“)
  • Dafür sorgen, dass das Hörvermögen des Kindes von einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt bzw. Phoniater überprüft wird.
  • Beim Schriftspracherwerb zusätzliche und spezifische Übungen
    - zur akustischen Differenzierungsfähigkeit
    - zu Phonem-Graphem-Korrespondenz-Regeln

6. Kann der Erwerb des Deutschen als Zweitsprache eine Sprachstörung verursachen?
  • Heute gilt es als gesichert, dass durch den Zweitspracherwerb allein keine Sprachstörung hervorgerufen werden kann.
  • Wenn bei einem DaZ-Kind die meisten für den Spracherwerb verantwortlichen Faktoren positiv geprägt sind, wird durch den Erwerb des Deutschen eine Intensivierung des positiven Entwicklungsverlaufs festzustellen sein. Es erwirbt in relativ kurzer Zeit einen differenzierten und reichen Wortschatz.
  • Wenn bei einem DaZ-Kind einige der Spracherwerbsbedingungen problematisch sind, können Störungen beim Erwerb der deutschen Sprache auftreten. In diesem Fall treten Störungen auch beim Erstspracherwerb.
  • Zu belastenden Spracherwerbsbedingungen gehören:
- eine Disposition in der erblichen Anlage wie z. B. Stottern
- Störungen oder Verzögerungen in anderen Entwicklungsbereichen wie z. B. eine geistige Retardierung,
- eine akustische oder motorische Störung
- die sozioökonomische und -kulturelle Umwelt des Kindes, wie z. B. ein vernachlässigendes häusliches Milieu,
- geringe sprachliche Anregungen,
- geringes Ansehen der in der Familie gepflegten Sprache und Kultur in der Mehrheitsgesellschaft.
7. Welche Sprachstörungen treten beim Zweitspracherwerb am häufigsten auf?
Wie beim einsprachigen Spracherwerb können beim Zweitspracherwerb genauso Störungen auftreten.

Am häufigsten sind folgende Sprachstörungen zu treffen:
Sprachstörungen bei Kindern
  • Sprachentwicklungsstörungen (SES)
  • Störungen des Lauterwerbs
  • Störungen des Wortschatzes
  • Störungen der Grammatik
  • Pragmatische Störungen
  • Kindliche Aphasie

Sprechstörungen bei Kindern
  • Artikulationsstörungen
  • Stottern
  • Poltern
  • Audiogen bedingte Sprechstörungen 
  • Kindliche Sprechapraxie
  • Verbale Entwicklungsdyspraxie
  • Stimm- und Schluckstörungen bei Kindern
 
Genauere Informationen

Wenn eine Störung beim Zweitspracherwerb auftritt, tritt dieselbe Störung in der Regel mit derselben Symptomatik auch in der Erstsprache des Kindes auf.
Bei Sprachentwicklungsstörungen kann bis zu einem gewissen Grad eine sprachenspezifische Symptomatik auftreten, d. h. es können in Abhängigkeit von Komplexität und Erwerbsalter der zu erwerbenden Strukturen z. B. unterschiedliche grammatische Bereiche betroffen sein. Sprachentwicklungsstörungen treten bei Kindern, die Deutsch als Zweitsprache erwerben ebenso häufig auf wie bei einsprachigen (ca. 8 %).

Was sollte man tun, wenn eine Sprachstörung bei einer Schülerin bzw. einem Schülern auftritt?
  • Zunächst in Erfahrung bringen, ob das Kind in logopädischer Behandlung ist.
- wenn ja, ist es wichtig, dass die Lehrkraft zum behandelnden Sprachtherapeuten kontaktiert und sich beraten lässt,  wie die Therapieprozesse im Schulunterricht bzw.in der Sprachförderung unterstützt werden können.
- wenn nein, die Eltern überzeugen, einen Sprachtherapeuten bzw. eine Beratungsstelle aufsuchen, gegebenfalls mit Ihnen gemeinsam den Therapeuten bzw. die Beratungsstelle zu besuchen.
  • Im Unterricht oder in der Schule, dafür sorgen, dass die anderen Kinder bzw. Mitschüler/innen das Kind nicht hänseln.
  • Bei Beteiligung an Unterrichtsgesprächen, das Kind nicht unter Druck setzten.

8. Was bedeutet sprachsensibler Fachunterricht?
Da die Schülerinnen und Schüler nicht nur im Deutschunterricht, sondern in allen Fächern Förderbedarf haben, erfolgt die Sprachförderung in jedem Unterricht. Fachliches und sprachliches Lernen sind in der Regel untrennbar miteinander verbunden; Sprache ist daher notwendig, um fachliches Lernen zu ermöglichen. So sollen im fachlichen Unterricht auch sprachlich-kommunikative Kompetenzen eingefordert werden. Die Lehrkraft ermöglicht und unterstützt dabei den sprachlichen Lernprozess gezielt durch Methoden, Strategien und Arbeitstechniken, die den individuellen sprachlichen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen. Sprachförderung findet damit im Regelunterricht im Deutschunterricht und im fachlichen Unterricht (sprachsensibler Fachunterricht) statt. Zusätzlich sind besondere Sprachfördermaßnamenen im schulischen Kontext, z. B. Förderkurse, möglich.

Sprachfördernde Unterrichtsgestaltung

9. Warum ist eine individuelle Diagnose des Sprachstandes zur Sprachförderung notwendig?
Im Kontext von Sprachförderung ist zu beachten, dass die Aneignung einer Sprache ein komplexes Geschehen darstellt, das weit mehr umfasst als die traditionell vor allem wahrgenommenen Bereiche der Lautunterscheidung, der Grammatik und der Rechtschreibung. Es müssen nämlich nicht nur die Formelemente einer Sprache erlernt werden, sondern auch das, was man mit diesen tun kann. Dazu gehören auch die Bereiche der Sprachanwendung (Zuhören, Reden, Verstehen, Diskutieren, Erzählen etc.) und der Wortschatzaneignung. Um die Sprachförderung individuell an den Sprachstand der Schülerin/des Schülers anzupassen, ist deshalb eine Diagnose des Sprachstandes notwendig.

Sprachdiagnostik
Sprachfördernde Unterrichtsgestaltung
Handreichung (GS): Prozessbegleitende Sprachstandserfassung und methodisch-didaktische Grundlagen
10. Wie diagnostiziere ich den Sprachstand meiner Schülerinnen und Schüler?
Hierzu kann auf bereits existierende Testverfahren verwiesen werden, z. B. Tests, Einschätzverfahren, Beobachtungsbogen, Einsatz von Tests im Unterricht, Beispiele für Sprachstandsverfahren.

Tipps:
  • Zusammenstellung von Testverfahren sowohl für deutsche (z. B. Rechtschreibtest) als auch für DaZ-Schülerinnen und Schüler
  • Das Goetheinstitut bietet einen individuellen Sprachtest für fortgeschrittene Lerner. Dieser erlaubt keine genaue Diagnostik, kann jedoch Rückmeldungen für Sprachförderbedarf geben.
  • Das "Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz" (DSD) ist ein Programm zum Spracherwerb inkl.Sprachfeststellungsprüfung. Es sind unterschiedliche Programme verfügbar (z. B.DSD I, DSD II, DSD I Pro). Die im Internet verfügbaren Beispielprüfungen zeigenexemplarisch mögliche Schwerpunkte einer Sprachstandsdiagnose auf.

Sprachdiagnostik
Sprachfördernde Unterrichtsgestaltung
Handreichung (GS): Prozessbegleitende Sprachstandserfassung und methodisch-didaktische Grundlagen
11. Wie erstelle ich einen Förderplan zur Sprachförderung?
Ein Förderplan wird individuell, je nach Rahmenbedingungen bzw. Zielsetzung erstellt.

Folgende Bausteine sind in der Regel nötig:
  • Sprachförderbedarf erkennen (vgl. Diagnose)
  • Niveau festlegen: fachlich und sprachlich
  • wenige Förderziele auswählen
  • Fördermaßnahmen festlegen (ggf. kooperativ)
  • regelmäßige Rückmeldung zum Lernerfolg
  • Reflexion zur Förderplanung

Beispiele für eine Planung und Maßnahmen zur Sprachförderung
(sowohl für deutsche als auch für DaZ-Kinder)
12. Wie fördere ich Schülerinnen und Schüler individuell im Unterricht?
Die Förderung erfolgt im Rahmen eines sprachbewussten/sprachsensiblen Unterrichts und ggf. basierend auf einer Förderplanung. Die Unterrichtsmaterialien sind sprachlich angepasst (fördern und fordern) und binnendifferenziert aufbereitet. Ist die Förderung an der Lernergruppen ausgerichtet, werden Materialien auf mehreren Niveaustufen angeboten. Den Prinzipien eines binnendifferenzierten Unterrichts folgend, können Lernergruppen bewusst heterogen zusammengesetzt werden, um diese Heterogenität als Potenzial zu nutzen. Die Ansätze der inneren Differenzierung können die Sprachförderung unterstützen: Differenzierung in der Sozialform, mediale Differenzierung bzw. Lernmitteldifferenzierung, differenzierter Einsatz von Methoden und Strategien, Differenzierung im Lerntempo, Differenzierung nach Inhalt und Niveau bzw. in der Aufgabenstellung.

Sprachfördernde Unterrichtsgestaltung
13. Welche Didaktik und Methodik hilft bei der Umsetzung der Sprachförderung?
  • Didaktik DaZ und einschlägiges Lehr-/Lernmaterial
z. B. Sch.i.f.f.-Rundbrief "Deutsch als Zweitsprache in der Schule"

  • Ansätze der Binnendifferenzierung, Umgang mit Heterogenität
  • Handlungsorientierung/Lernszenarios
  • bewusster Einsatz der Unterrichtssprache (Vorbild), sprachsensible Unterrichtssprache, angepasste Verwendung des Ansatzes der leichten Sprache etc.

Sprachfördernde Unterrichtsgestaltung
14. Welche Beschulungsmaßnahmen sind eingerichtet?
  • an Grund- und Mittelschulen: Regelangebote in Form von Übergangsklassen, Deutschförderklassen, Deutschförderkurse, Vorklassen im Vorschulalter für vollzeitschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge
  • an beruflichen Schulen: Regelangebote in Form von Berufsintegrationsklassen und Sprachintensivklassen für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge, Modellprojekt Integrations-Vorklasse an der FOS
  • an Realschulen: Modellprojekt "Sprint" ("Sprachförderung intensiv")
  • an Gymnasien: Modellprojekt "InGym" ("Integration am Gymnasium") und Projekt "Sprachbegleitung"

Weitere Hinweise:  https://www.km.bayern.de/ministerium/schule-und-ausbildung/foerderung/sprachfoerderung.html

Allgemeiner Hinweis: Lehrerinnen und Lehrer, die Fragen und Anliegen zu Flüchtlingen im Unterricht haben, können dem Kultusministerium direkt mailen. Unter der Mail-Adresse Schule-und-Asyl@stmbw.bayern.de erhalten Lehrkräfte Hilfe für ihren Unterricht vor Ort.


Schulpflicht und Schulbesuch
Informationen zum Modellprojekt SPRINT (s. Frage 3)
15. Wo finde ich weitere Hinweise und Materialien für den Unterricht?

Schulartspezifische Unterstützungssysteme

Grund- und Mittelschule
An den Grund- und Mittelschulen sind Regelangebote in Form von Übergangsklassen, Deutschförderklassen, Deutschförderkursen und Vorkurs 240 im Vorschulalter für vollzeitschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge eingerichtet. Hauptziel der Förderung der ausländischen Schülerinnen und Schüler in den bayerischen Grund- und Mittelschulen ist der schnelle und gründliche Erwerb der deutschen Sprache und damit die möglichst reibungslose Integration in Schule, Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, mithin in die Gesellschaft.

Allgemeine Informationen:
https://www.km.bayern.de/ministerium/schule-und-ausbildung/foerderung/sprachfoerderung.html

Das Bildungsministerium hat an jeder Regierung in den einzelnen Regierungsbezirken Ansprechpartner für Grund- und Mittelschulen sowie Berufliche Schulen beauftragt, an die sich die Schulen bei organisatorischen Fragen wenden können.

Weitere Hinweise:
http://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/3010/hier-erhalten-schulen-und-lehrkraefte-unterstuetzung.htmlen

Materialien zur Unterstützung der Lehrkräfte im Unterricht mit Flüchtlingskindern: http://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/3010/hier-erhalten-schulen-und-lehrkraefte-unterstuetzung.html

Materialordner für Jugendliche in Übergangsklassen (Herausgeber: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und Museumspädagogisches Zentrum München):
https://www.km.bayern.de/lehrer/meldung/4563/materialordner-fuer-jugendliche-in-uebergangsklassen-jetzt-auch-online-abrufbar.html

Ziel der Initiative „Bildungsregionen in Bayern" ist es, die Bildungs- und Teilhabechancen der jungen Menschen vor Ort zu verbessern. Die regionalen Vernetzungsstrukturen helfen auch bei der Unterstützung von jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Unter Einbindung der Koordinatorinnen und Koordinatoren der Bildungsregionen ist eine Sammlung von über 150 Maßnahmen aus allen Regierungsbezirken zum Thema „Junge Menschen mit Migrationshintergrund (Integration)“ entstanden.

Weiterführende Informationen:
https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/4021.html bzw. unter www.bildungsregionen.bayern.de
Realschule
An Realschulen ist das Modellprojekt "Sprint" ("Sprachförderung intensiv") eingerichtet. Zielgruppe sind schulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge sowie Migranten mit Sprachförderbedarf. Das Ziel des Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler von Anfang an sukzessive in eine Regelklasse zu integrieren.

Zum Modellprojekt "Sprint": Es unterstützt Kinder und Jugendliche mit Flucht- und Migrationsgeschichte auf dem Weg zum Realschulabschluss. Schülerinnen und Schüler der Übergangsklassen an Mittelschulen, die nach Empfehlung ihrer Lehrkräfte dort für den Besuch der Realschule geeignet sind, erhalten in den SPRINT-Klassen in erster Linie in den Jahrgangsstufen 6 und 7 den Zugang zum Bildungsgang der Realschule. Integration steht bei den SPRINT-Klassen von Anfang an im Mittelpunkt. Dazu ist das Sprachfundament eine wichtige Grundlage, das sie vorab an den Übergangsklassen erworben haben. Deshalb werden keine eigenen Klassen gegründet. Vielmehr sind die Jugendlichen von Beginn an einer Klasse zugeteilt, an deren Unterricht sie – neben einer intensiven Phase des Deutsch-Lernens – zunehmend teilnehmen. Dadurch erfolgt die Integration in die Schulfamilie – von Anfang an.
Die Schülerinnen und Schüler werden zunächst im Gastschulstatus an den Realschulen aufgenommen. Für die endgültige Aufnahme in die Realschule gelten die regulären Aufnahmebedingungen. Eine Aufnahme von Schülerinnen und Schülern in die SPRINT-Klassen ist zweimal im Schuljahr möglich – zu Schuljahresbeginn und zum Schulhalbjahr. Ziel ist es, dass möglichst viele der entsprechenden Schülerinnen und Schüler den Realschulabschluss erwerben können.

Weitere Informationen:
https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/4111/modellprojekt-sprint-wird-ausgeweitet.html

Materialien zur Unterstützung der Lehrkräfte im Unterricht mit Flüchtlingskindern: http://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/3010/hier-erhalten-schulen-und-lehrkraefte-unterstuetzung.html

Materialordner für Jugendliche in Übergangsklassen (auch für Schülerinnen und Schüler in Realschulklassen geeignet), Herausgeber: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und Museumspädagogisches Zentrum München:
https://www.km.bayern.de/lehrer/meldung/4563/materialordner-fuer-jugendliche-in-uebergangsklassen-jetzt-auch-online-abrufbar.html

Literaturtipp: MitSprache fördern. Bd 1: Formale Sprachbeherrschung und Ausdrucksförderung, Bd 2: Schreib- und Lesekompetenz. Brigg Verlag. 2013/14.

Ziel der Initiative „Bildungsregionen in Bayern" ist es, die Bildungs- und Teilhabechancen der jungen Menschen vor Ort zu verbessern. Die regionalen Vernetzungsstrukturen helfen auch bei der Unterstützung von jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Unter Einbindung der Koordinatorinnen und Koordinatoren der Bildungsregionen ist eine Sammlung von über 150 Maßnahmen aus allen Regierungsbezirken zum Thema „Junge Menschen mit Migrationshintergrund (Integration)“ entstanden.

Weiterführende Informationen:
https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/4021.html bzw. unter www.bildungsregionen.bayern.de
Gymnasium
An Gymnasien ist das Modellprojekt "InGym" ("Integration am Gymnasium") und das Projekt "Sprachbegleitung" eingerichtet.
 
Das staatliche Regelangebot auch für gymnasial geeignete Schülerinnen und Schüler mit Migrations- oder Flüchtlingsgeschichte sind die Übergangsklassen (Querverweis: Grund- und Mittelschule).

Zum Modellprojekt "InGym": In eigenen Kursen werden besonders leistungsstarken und leistungsbereiten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 6-9  Kenntnisse in der deutschen Sprache sowie fachliche Inhalte und fachsprachliche Kenntnisse im MINT-Bereich und in den Gesellschaftswissenschaften vermittelt. Die Kurse sind als Ganztagsangebot konzipiert und auf ein Schulhalbjahr angelegt. Zielsetzung ist es, die Schülerinnen und Schüler zur aktiven Teilnahme am Unterricht zu befähigen. Nach dem Halbjahr kehren sie an ihre wohnortnahe Stammschule zurück und werden dort - z.B. im Rahmen der Sprachbegleitung - weiter gefördert. Im Halbjahr bzw. zu Beginn des Schuljahres kehren die Teilnehmer des Sammelkurses an die Stammschulen zurück. Dort werden sie durch die Lehrkräfte vor Ort individuell weitergefördert. Auch der Besuch eines offenen oder gebundenen Ganztagsangebots erscheint hier zielführend. Am Ende des Schuljahres bzw. zum Halbjahr legen sie dann eine Aufnahmeprüfung ab, an die sich eine Probezeit anschließt, wenn der Schüler die Aufnahmeprüfung besteht.

Zum Projekt "Sprachbegleitung": Bei dem Projekt „Sprachbegleitung“, das durch die MB-Dienststelle Mittelfranken koordiniert wird, geht es um die Förderung der Sprachentwicklung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund an staatlichen Gymnasien durch zusätzliche Budgetstunden. Beteiligt sind alle staatlichen Gymnasien mit einem bestimmten Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund.

Für den Themenbereich Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationsgeschichte ist der Ministeralbeauftragte von Mittelfranken für alle Gymnasien in Bayern zuständig.
Kontakt: MB-Dienststelle für die Gymnasien in Mittelfranken: StDin Monika Braun (Email: monika.braun@mb-gym-mfr.de)

Weitere Informationen:
https://www.km.bayern.de/ministerium/institutionen/ministerialbeauftragte-gymnasium/mittelfranken/sonstige-foerderprogramme.html

Materialien zur Unterstützung der Lehrkräfte im Unterricht mit Flüchtlingskindern: http://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/3010/hier-erhalten-schulen-und-lehrkraefte-unterstuetzung.html

Materialordner für Jugendliche in Übergangsklassen (auch für Schülerinnen und Schüler in Gymnasien geeignet), Herausgeber: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und Museumspädagogisches Zentrum München:
https://www.km.bayern.de/lehrer/meldung/4563/materialordner-fuer-jugendliche-in-uebergangsklassen-jetzt-auch-online-abrufbar.html

Literaturtipp: MitSprache fördern. Bd 1: Formale Sprachbeherrschung und Ausdrucksförderung, Bd 2: Schreib- und Lesekompetenz. Brigg Verlag. 2013/14.

Ziel der Initiative „Bildungsregionen in Bayern" ist es, die Bildungs- und Teilhabechancen der jungen Menschen vor Ort zu verbessern. Die regionalen Vernetzungsstrukturen helfen auch bei der Unterstützung von jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Unter Einbindung der Koordinatorinnen und Koordinatoren der Bildungsregionen ist eine Sammlung von über 150 Maßnahmen aus allen Regierungsbezirken zum Thema „Junge Menschen mit Migrationshintergrund (Integration)“ entstanden.

Weiterführende Informationen:
https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/4021.html bzw. unter www.bildungsregionen.bayern.de
Berufliche Schulen
An den beruflichen Schulen sind Regelangebote in Form von Berufsintegrationsklassen und Sprachintensivklassen für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge eingerichtet. Die Schülerinnen und Schüler nehmen darin an einem zweijährigen bundesweit einzigartigen Programm teil, erlernen dabei Deutsch und erhalten einen Einblick in die Berufswelt.
Die Förderung zielt vor allem auf Jugendliche mit besonderem Sprachförderbedarf, also auch auf Jugendliche mit Migrationshintergrund, mit Deutsch als Zweitsprache sowie allgemein auf Jugendliche mit Sprachförderbedarf in Fachklassen der Berufsschule oder in den Berufsintegrationsklassen. Insbesondere der Bereich des Übergangs in die Ausbildung und das 1. Ausbildungsjahr stehen im Fokus.
In den in Bayern eingerichteten Berufsintegrationsklassen wird deshalb neben Unterricht in u. a. Wertevermittlung, Leben- und Landeskunde, Mathematik, Naturwissenschaften, Sozialkunde und Informationsverarbeitung v. a im zweiten Schuljahr gezielt berufliche Integration (Berufsorientierung, Berufsvorbereitung) mit Spracherwerb verknüpft.

Zudem gibt es seit Februar 2016 an der FOS das Modellprojekt "Integrations-Vorklasse".
Aktuelle Informationen:
https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/3755/junge-asylbewerber-und-fluechtlinge-koennen-in-ganz-bayern-berufsintegrationsklassen-besuchen.html

Das Bildungsministerium hat an jeder Regierung in den einzelnen Regierungsbezirken Ansprechpartner für Grund- und Mittelschulen sowie Berufliche Schulen beauftragt, an die sich die Schulen bei organisatorischen Fragen wenden können.

Weitere Hinweise:
http://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/3010/hier-erhalten-schulen-und-lehrkraefte-unterstuetzung.htmlen

Das Modellprojekt "Perspektive Beruf für Flüchtlinge und Asylbewerber" der Stiftung Bildungspakt Bayern hat zum Ziel, Jugendliche beim Übergang in die Ausbildung passgenau zu fördern.

Weitere Informationen:
https://www.km.bayern.de/eltern/meldung/3489.html

Erste Arbreitsergebnisse:
http://perspektive-beruf-bayern.de/

Ziel der Initiative „Bildungsregionen in Bayern" ist es, die Bildungs- und Teilhabechancen der jungen Menschen vor Ort zu verbessern. Die regionalen Vernetzungsstrukturen helfen auch bei der Unterstützung von jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Unter Einbindung der Koordinatorinnen und Koordinatoren der Bildungsregionen ist eine Sammlung von über 150 Maßnahmen aus allen Regierungsbezirken zum Thema „Junge Menschen mit Migrationshintergrund (Integration)“ entstanden.

Weiterführende Informationen:
https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/4021.html bzw. unter www.bildungsregionen.bayern.de

Materialien zur Unterstützung der Lehrkräfte im Unterricht mit Flüchtlingskindern: http://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/3010/hier-erhalten-schulen-und-lehrkraefte-unterstuetzung.html

Materialordner für Jugendliche in Übergangsklassen (Herausgeber: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und Museumspädagogisches Zentrum München):
https://www.km.bayern.de/lehrer/meldung/4563/materialordner-fuer-jugendliche-in-uebergangsklassen-jetzt-auch-online-abrufbar.html

Folgende ISB-Handreichungen und Materialien sind verfügbar:
Lehrpläne: