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Newsletter für Lehrkräfte aller Fächer und weitere an der Leseförderung Interessierte
Liebe Leserinnen und Leser,

im November –  dem Monat des Bundesweiten Vorlesetags, den wir natürlich auch gebührend feiern – gibt es wieder so einiges Neues, das wir Ihnen gern in unserem #lesen.bayern-Newsletter berichten möchten.

Viel Freude beim Lesen und eine schöne Herbstzeit wünschen Ihnen

Ihre Christina Neugebauer und Nina Ruisinger


Inhaltsverzeichnis
1.    Ausgezeichnete Schulbibliotheken!
2.    Deutscher Jugendliteraturpreis: Preisträger
3.    Debatte „Kontrovers“: Kein Geld haben. Kinderarmut in der Kinder- und Jugendliteratur
4.    Autorenlesungen – wir laden ein!
5.    Kick-Off zum Selbstlernkurs
6.    Vorlesen, großgeschrieben im November
7.    „Voneinander und miteinander lernen: Schulbibliothek und Deutschunterricht"
8.    Werbung in eigener (anderer) Sache: www.dialekte.schule.bayern.de

1. Ausgezeichnete Schulbibliotheken
Ausgezeichnet – das sind sie, die 30 bayerischen Schulbibliotheken, die das erste Gütesiegel „Treffpunkt Schulbibliothek – Fit in Medien!“ erhalten haben. Schulbibliotheken sind vielfältige Zentren der Medienbildung, der Informations- und Lesekompetenz sowie der Freude an Geschichten und Literatur und sie sind ein Ort, an dem Schülerinnen und Schüler zusammenkommen. Stellvertretend für alle Preisträger-SBs wurden am 5. Oktober fünf Schulbibliotheken in der Internationalen Jugendbibliothek bei einem Festakt geehrt. Verknüpft war die Veranstaltung mit der Unterzeichnung der Verlängerung der Kooperationsvereinbarung ‚Bibliothek und Schule‘, die den Grundstein legt für die erfolgreiche und fruchtbare Zusammenarbeit, ohne die es die Schulbibliothekarische Fachberatung – in dieser Form einmalig in Deutschland – nicht gäbe.
Wir gratulieren nochmals herzlich und feiern die Schulbibliotheken und eine wertvolle Kooperation! Erhalten Sie selbst einen Einblick in die Veranstaltung mit unserem Video.
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2. Deutscher Jugendliteraturpreis: Preisträger
Die diesjährigen Preisträger-Bücher des Deutschen Jugendliteraturpreises, der am 22. Oktober in seinen verschiedenen Sparten verliehen wurde, zeigen die Lebensumstände von einem deportierten Kind in einem sibirischen Lager (J. VilÄ—s Graphic Novel Sibiro Haiku, ab 13 Jahren), von einer Jugendlichen in einer Sekte (W. Hills Roman After the Fire – den die Jugendjury in einem Video hier vorstellt) und von Kindern auf der ganzen Welt (C. Drössers Sachbuch 100 Kinder, ab 9 Jahren). Außerdem kann man sich mit dem ausgezeichneten Bilderbuch schon einmal in den Winter hineinfühlen (S. Smiths Unsichtbar in der großen Stadt, ab 4 Jahren) oder sich mit dem Kinderbuch Irgendwo ist immer Süden (M. Kaurin, ab 10 Jahren) in den Sommer zurückträumen. Hier geht’s zu den Preisträger-Titeln.
Bild der Verleihung ©Sebastian Kissel
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3. Debatte „Kontrovers“: Kein Geld haben. Kinderarmut in der Kinder- und Jugendliteratur
Auch in der Debattenreihe „Kontrovers“ der Münchner Stadtbibliothek wird es beim nächsten Termin am 7. Dezember in der Stadtbibliothek im Motorama München um M. Kaurins Irgendwo ist immer Süden gehen, zusammen mit S. Jägers Nach Süden, nach vorn und J. Bauers Armut. Anhand dieser drei Bücher diskutieren Literaturkritikerin Christine Knödler, Lektor Frank Griesheimer, Journalistin Brigitte Theißl und Autor Benjamin Tienti über Kinderarmut in der Kinder- und Jugendliteratur – darüber, ob und wie Armut, Diskriminierungserfahrungen aufgrund von Herkunft, soziale Scham und Chancenlosigkeit in der Literatur für junge Leserinnen und Leser verhandelt werden. Hier finden Sie alle Informationen zu diesem spannenden Termin, der voraussichtlich auch online übertragen wird.
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4. Autorenlesungen – wir laden ein!
Christoph Poschenrieder, Kirsten Boie, Michael Sommer und Benedict Wells – vier hochkarätige Namen – sie alle lesen für uns vom 15.-17. November. Anlässlich der #lesen.bayern-Thementage für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren finden von Montag bis Mittwoch, jeweils ab 17.15 Uhr, digitale Autorenlesungen und Gespräch statt. Die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung und das ISB laden Sie alle herzlich dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen von Sommers Weltliteratur zu werfen sowie die Werke von Kirsten Boie (Das Lesen und ich), Benedict Wells (Hard Land) und Christoph Poschenrieder (Der unsichtbare Roman) näher kennenzulernen und den vieren Fragen zu stellen, die Ihnen schon immer unter den Nägel brannten oder sich während der Lesung ergeben. Melden Sie sich an und seien Sie mit dabei! Hier finden Sie die Übersicht über die Termine sowie die Links zur jeweiligen Anmeldung über Fibs.

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5. Kick-Off zum Selbstlernkurs
#lesen.bayern – Handreichung, Fortbildung, Unterstützungsportal – und nun: E-Learning! Im dritten Jahr der Initiative #lesen.bayern – Fit im Fach durch Lesekompetenz findet im November eine digitale Zwischenbilanztagung mit den Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Initiative statt. Input, Austausch und Weiterentwicklung sind die drei Schlagworte der Thementage. Damit die Initiative noch nachhaltiger und breiter in den Schulen ankommt und die Sensibilität für die Notwendigkeit der Leseförderung in allen Fächern noch weiter wächst, stellt #lesen.bayern einen Selbstlernkurs an der Akademie für Leseförderung vor.
Entwickelt am ISB zusammen mit der ALP und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dreier bayerischer Universitäten und im Rückgriff auf Einheiten aus dem bundesweiten Projekt „BiSS-Transfer“ (BiSS: Bildung durch Sprache und Schrift), lädt der Selbstlernkurs alle Lehrkräfte der weiterführenden Schulen dazu ein, sich mit der Frage der Leseförderung im eigenen Fach (Was? Warum? Wie?) auseinanderzusetzen. Neugierig geworden? Hier geht’s zum Kurs
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6. Vorlesen, großgeschrieben im November!
Der November könnte wohl geradezu als der Vorlesemonat schlechthin bezeichnet werden: Der Herbst lädt umso mehr zu heißer Schokolade und Familien-Vorlesezeit auf der Couch ein – und der Bundesweite Vorlesetag am 19. November macht das Vorlesen zum Topthema. „Freundschaft und Zusammenhalt“ ist das diesjährige Motto – mit der offiziellen Buchtippsliste des Vorlesetags, Medientipps der Öffentlichen Bibliotheken und der Filtersuche in den Rezensionen auf #lesen.bayern.de ist für eine reiche Bücherauswahl jedenfalls gesorgt – und die Vorlesebücher des Monats Oktober „Ein Tag mit Freunden“ und „Die unzertrennlichen 7“ sind ebenfalls passgenau ausgewählt.
Los geht’s – Buch schnappen, vorlesen, selbst lesen, mitmachen – im Klassenzimmer, in der Schulbibliothek, auf dem Pausenhof oder mit Freunden und Familie gemütlich zuhause.
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7.„Voneinander und miteinander lernen: Schulbibliothek und Deutschunterricht"
Welche Angebote machen Best-Practice-Schulbibliotheken ihren Nutzerinnen und Nutzern? Welche Möglichkeiten bieten sie für die Förderung einer fachspezifischen und fächerübergreifender Lese- und Informationskompetenz? Welcher Faktor für die Schulentwicklung können Schulbibliotheken sein?
Die virtuelle Vortragsreihe „Voneinander und miteinander lernen: Schulbibliothek und Deutschunterricht“ stellt Lehrkräften und Studierenden nationale und internationale Best-Practice-Schulbibliotheken vor und geht darauf ein, inwiefern Versatzstücke dieser Bibliothekskonzepte auch im Kleinen auf andere Schulen übertragbar sind. Der Schwerpunkt der Vorstellung liegt dabei auf Angeboten für den Deutschunterricht, zeigt aber zugleich Perspektiven für die fächerübergreifende Nutzung von Schulbibliotheken auf. Hier finden Sie die Einzelthemen und -termine (anrechenbar als Lehrerfortbildung, Anmeldung über Fibs). Die Vortragsreihe ist eine Veranstaltung der Lehrstühle für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur der KU Eichstätt (Prof. Dr. Christine Ott) und der JMU Würzburg (Prof. Dr. Dieter Wrobel), unter Mitwirkung der Schulbibliothekarischen Fachberatung an ISB/LFS.
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8. Werbung in eigener (anderer) Sache: www.dialekte.schule.bayern.de
Sprachliche Bildung – dazu gehört neben der Leseförderung auch die Auseinandersetzung mit sprachlicher Vielfalt. Sprachliche und kulturelle Vielfalt sind an Schulen selbstverständlich. Zu den verschiedenen Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler gehören dabei neben anderen Nationalsprachen auch Dialekte sowie unterschiedliche Facetten der (regional gefärbten) Umgangssprache und verschiedene Sprachregister. Deshalb freuen wir uns, das neue ISB-Portal „Dialekt und regionale Kultur“ vorzustellen: Es bietet ab sofort gebündeltes Hintergrundwissen sowie konkrete Aufgaben, Good-Practice-Projektimpulse und zahlreiche Medientipps für den Unterricht – fächerübergreifend und für alle Schularten.
Ziel des neuen Portals ist es, Lehrkräfte bei der Thematisierung verschiedener Sprachvarietäten und regionaler Kultur zu unterstützen und die sprachliche sowie kulturelle Vielfalt in den Fokus zu rücken. Wer einen Blick in den Sprechenden Bayerischen Sprachatlas, die Angebote der außerschulischen Partner und die Ideen und Materialien für Unterricht und Schule werfen möchte, kann hier stöbern.
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Impressum
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB)
Grundsatzabteilung
Schellingstr. 155, 80797 München
E-Mail: abt.ga@isb.bayern.de

Verantwortlich:
Direktor Anselm Räde

Die E-Mail-Adresse, von der dieser Newsletter versendet wird, dient ausschließlich der
Distribution und ist keine Kontaktadresse.

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