Freizeitangebote

1. Wie können kostenpflichtige Angebote (z. B. Exkursionen, Schullandheimaufenthalte) für Schülerinnen und Schüler finanziert werden, deren Eltern diese nicht bezahlen können?
  • Antrag auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket nach § 28 SGB II/§34SGBXII/§ 6b BKGG bei der Stadt oder der Kommune
  • Unterstützung durch den Elternbeirat bzw. Förderverein der Schule
2. Wie können Freizeitinteressen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt oder geweckt werden?
Kinder und Jugendliche entwickeln wichtige Kompetenzen (u. a.Sozialkompetenz, Selbstkompetenz ) auch im Spiel. Daher ist es wichtig, Freizeitangebote zu schaffen, die den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechen und sie zum Mitmachen einladen.

Beispiele:
  • Einbeziehung von Schülerinteressen bei der Planung von Freizeitangeboten, z. B. durch Meinungsabfragen, Einrichtung von Schülergremien
  • Schnupperstunden bzw. -tage, z. B. Möglichkeit der Probeteilnahme am Wahlfachangebot (vgl. Regenbogennachmittag), Tag der Vereine
  • klassenübergreifende Turniere in verschiedenen sportlichen Disziplinen (je nach Interesse der Schülerinnen und Schüler)
3. Wie lassen sich Elternkompetenzen für den Freizeitbereich nutzen?
Auch die Eltern der ausländischen Schülerinnen und Schüler können am Schulleben beteiligt werden. Dies fördert das interkulturelle Verständnis und trägt zur Integration bei.

Beispiele:
  • Einladung von Eltern zum gemeinsamen Spielen, z. B. von landestypischen Gesellschaftsspielen (vgl. die von UNICEF herausgegebene Sammlung „Spiele rund um die Welt“)
  • gemeinsames Musizieren, z. B. im Sinne einer „musikalische Weltreise“
  • Elterncafé mit der Gelegenheit zum Austausch
4. Welche Untestützungsmöglichkeiten durch Drittkräfte bestehen für Ganztagsschulen?
Um Schulen unbürokratisch und flexibel unterstützen zu können, standen erstmals 2016 erhebliche finanzielle Mittel für Drittkräfte zur Verfügung. Diese Mittel können u. a. für den Einsatz von Dolmetschern für Elterngespräche in Einzelfällen eingesetzt werden.

Um die Mittel nutzen und Maßnahmen anbieten zu können, wenden Lehrkräfte sich an ihre jeweilige Schulleitung. Die Abwicklung erfolgt über die Sachgebiete 43 des jeweiligen Regierungsbezirks.

Genauere Informationen s.
Einsatz von Drittkräften an Ganztagsschulen
https://www.km.bayern.de/pressemitteilung/9960/nr-047-vom-26-02-2016.html

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