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Kommerzielle Job-Shadowing Angebote
Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) beobachtet aktuell eine starke Zunahme kommerzieller Job Shadowing Angebote, die häufig Pauschalgebühren von 350 Euro für Gruppenaufenthalte verlangen. Der PAD weist darauf hin, diese Angebote kritisch anhand der Regeln des Programmleitfadens zu prüfen. Hospitationen erfordern eine klare Identifizierung eines Mentors in der aufnehmenden Organisation, der maximal zwei Teilnehmende betreuen darf. Der PAD stellt zudem klar, dass kein Anbieter von Kursen oder Hospitationen offiziell akkreditiert ist, unabhängig von verwendeten Logos oder Einträgen in Kurskatalogen.
Fokus bei Gruppenmobilitäten von Lernenden
Zum Thema Gruppenmobilitäten von Lernenden informiert der PAD, dass die gemeinsame Projektarbeit der Schülergruppen im Vordergrund stehen muss. Der Programmleitfaden 2026 legt fest, dass die entsendende Schule die Lernaktivitäten in Zusammenarbeit mit einer Partnerschule konzipieren muss, wobei die Gastschule den Ankerpunkt bildet. Projektarbeit oder Ausflüge außerhalb der Schule sind nur dann förderfähig, wenn sie in ein von beiden Schulen entwickeltes Peer-Learning-Programm eingebettet sind. Der PAD betont, dass der Kern der Maßnahme immer das Kennenlernen der Partnerschule und die gemeinsame Arbeit sein sollte. Details zu den Förderbedingungen finden sich auf der Website des PAD.
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