Gestaltungslehre/Kunstbetrachtung

an der Beruflichen Oberschule

Informationen zum Fach Gestaltungslehre/Kunstbetrachtung

Im Doppelfach Gestaltungslehre und Kunstbetrachtung erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die theoretischen Grundlagen für das praxisorientierte Fach Darstellung.
In der Gestaltungslehre eignen sie sich  bildnerische Grundbegriffe und Kenntnisse aus den Bereichen Form und Farbe im zwei- und dreidimensionalen Gestalten an. Ausgehend von der eigenen praktischen Erfahrung in der Darstellung lernen sie, gestalterische Tätigkeit gedanklich zu verarbeiten. In praktischen Übungen soll das erworbene Wissen und Können bei gestalterischer Tätigkeit ausprobiert, überprüft, angewandt und vertieft werden. Weiter sollen die Schülerinnen und Schüler fähig werden, bei eigenen und fremden Arbeiten und Werken aus der Umwelt wie auch der Bildenden Kunst bildnerische Tatbestände und Probleme nicht nur zu sehen und zu erkennen, sondern auch sprachlich sachgerecht zu fassen. Dies ist eine unerlässliche Voraussetzung, damit sie zu einem begründeten Urteil gelangen und zu eigenen und fremden Arbeiten Stellung nehmen können. Die Gestaltungslehre integriert Aspekte der Darstellung, der Kunstbetrachtung, des technischen Zeichnens und der Technologie.
Die Kunstbetrachtung soll einen allgemeinen Überblick über die historische Entwicklung der Kunst vermitteln. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler wichtige kunstgeschichtliche Begriffe kennen, sie anzuwenden und Kunstwerke den Stilepochen zuzuordnen. Sie setzen sich auch mit den soziokulturellen Bedingungen, unter denen Kunst entsteht, und der Veränderung von Rezeptionsweisen auseinander und gewinnen so wertvolle Erkenntnisse für die Analyse und Beurteilung von Gestaltung. Die wesentliche Aufgabe der Kunstbetrachtung liegt in der sinnlich-wahrnehmenden und gedanklichen Auseinandersetzung mit Kunstwerken und Werken der gestalteten Umwelt sowie der visuellen Kommunikation.

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