Schulqualität
Schulaufsichtstagung der Qualitätsagentur 2026 zur datengestützten Qualitätsentwicklung
Auf einen Blick
- Rund 45 Schulaufsichtsbeamte aller Schularten kamen zur Schulaufsichtstagung der Qualitätsagentur in Nürnberg zusammen.
- Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Daten für eine wirksame Qualitätsentwicklung an Schulen genutzt werden können.
- Praxisbeispiele aus Schulen sowie neue digitale Instrumente für Kompetenzmessungen zeigten konkrete Umsetzungsmöglichkeiten auf.
Ende Mai 2026 trafen sich rund 45 Schulaufsichtsbeamte aller Schularten in Nürnberg zur traditionellen Schulaufsichtstagung der Qualitätsagentur, um sich zur datengestützten Qualitätsentwicklung auszutauschen.
Qualitätsentwicklung auf Basis von Daten
Nach der Begrüßung durch den Direktor des ISB, Herrn Dr. Alfons Frey, gab Herr StD Stefan Rieder, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung Bildungspakt Bayern, einen umfassenden Überblick über die Qualitätsentwicklung mithilfe von Daten im internationalen Kontext. Darüber hinaus stellte er den Schulversuch der Stiftung Bildungspakt Bayern „Evidenzbasierte Schule“ vor. Der Vortrag bot zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine gewinnbringende Diskussion unter den Teilnehmenden.
Wege zur Umsetzung datengestützten Arbeitens an Schulen
Der Nachmittag stand unter der Leitfrage: „Wie kann datengestütztes Arbeiten an Schulen umgesetzt werden?“
Frau Prof. Dr. Sandy Taut und Frau StDin Susanne Wagner erläuterten in einem Impulsvortrag den von der Qualitätsagentur entwickelten Kreislauf für datengestütztes Arbeiten auf Schulebene. Anhand konkreter Beispiele veranschaulichten sie die methodische Vorgehensweise und zeigten auf, wie Daten systematisch für Schulentwicklungsprozesse genutzt werden können.
Erfahrungen aus der Schulpraxis
Anschließend berichteten zwei Schulleiterinnen aus ihrer Praxis, wie sie datengestützte Verfahren in ihren Schulentwicklungsprozessen einsetzen.
Frau Rektorin Christiane Maurer, Schulleiterin der Grundschule Erlangen-Büchenbach, stellte ihre Erfahrungen bei der Ist-Stand-Analyse im Rahmen des Startchancen-Programms vor. Frau OStDin Dr. Nathali Jückstock-Kießling, Schulleiterin des Ohm-Gymnasiums Erlangen, zeigte anhand konkreter Beispiele, wie hilfreich ein Abgleich subjektiver Einschätzungen schulischer Herausforderungen mit einer validen Datengrundlage für die Planung von Schulentwicklungsmaßnahmen sein kann.
Neue digitale Unterstützung für Kompetenzmessungen
Den Abschluss der Tagung bildete die Vorstellung des von der Qualitätsagentur konzipierten Tools für standardisierte Kompetenzmessungen wie VERA 3 und VERA 8 durch Frau IRin Eva Kainz und Herrn Dr. Florian Wohlkinger. Künftig werden sowohl die Durchführung als auch die Rückmeldungen dieser Testungen digital erfolgen. Dadurch lässt sich der Arbeitsaufwand für Lehrkräfte deutlich reduzieren.


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