MINT-Lernorte als Brückenbauer in einer vernetzten Bildungslandschaft


Im Rahmen einer Fachtagung, organisiert vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) und dem MINT-Zentrum Hirschaid, wurde mit rund 30 Vertreterinnen und Vertretern aus dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus (StMUK), dem ISB, der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) sowie aus den Bereichen Schule, Wissenschaft, Wirtschaft und außerschulischer Bildung der Frage nachgegangen, wie MINT-Lernorte als verbindende Elemente innerhalb einer vielfältigen Bildungslandschaft wirken können. Darüber hinaus bot die Veranstaltung Impulse aus Praxis und Forschung, unter anderem mit einer Keynote von Prof. Dr. Ute Schmid (Universität Bamberg) zum Thema „KI in der Schule“ und einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Claudia Nerdel (Techn. Universität München) über die Gestaltung und den Effekt von MINT-Bildung in Räumlichkeiten außerhalb der Schule.


Im Rahmen von Dialog-Sessions wurden unterschiedliche Perspektiven beleuchtet, um die Anforderungen an MINT-Lernorte zu identifizieren. Darüber hinaus ermöglichten Live-Workshops exklusive Einblicke in das innovative und international etablierte Lernprogramm TUMO, das mit acht Lernfeldern erstmalig in Hirschaid auch im ländlichen Raum etabliert wurde. Frank Seuling, Gründer und Geschäftsführer des MINT-Zentrums, freute sich über das große Interesse der Teilnehmenden: „Vor dem Hintergrund des großen Fachkräftemangels, des technologischen Fortschritts im Bereich KI, Digitalisierung und Robotik sowie zukünftiger MINT-Berufsbilder müssen wir unseren Kindern und Jugendlichen dringend praxisnahe und motivierende Bildungsangebote zur Verfügung stellen die begeistern. Außerschulische MINT-Lernorte, wie unser MINT-Zentrum in Hirschaid, können dabei eine gezielte Ergänzung des Schulangebots darstellen, um Zukunftskompetenzen gleichermaßen zu stärken.“


Auch Dr. Alfons Frey, Direktor des ISB und Mitglied im Beirat MINT-Zentrum Hirschaid, zeigt sich begeistert von der Tagung: „Wir wollten mit dieser Veranstaltung unter anderem ein Bewusstsein für das Potential außerschulischer MINT-Bildung schaffen und auch festhalten, was aus Perspektive der unterschiedlichen Akteure für die Wirksamkeit solcher Lernorte von Relevanz ist. Am Beispiel des MINT-Zentrums in Hirschaid konnten wir zudem konkret aufzeigen, wie das Zusammenspiel aus schulischen und außerschulischen Belangen gelingen kann.“
Weitere Infos zum MINT-Zentrum Hirschaid unter www.mint-zentrum-hirschaid.de sowie zum TUMO-Lernprogramm unter www.hirschaid.tumo.de
© Fotos: Denny Kobiger, MINT-Zentrum Hirschaid | datenschutzrechtliche Verantwortung für die Nutzung der Fotos liegt bei der MINT-Zentrum Hirschaid gGmbH
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