Diagnostizieren
Förderdiagnostik
Bereits auf der Präventionsebene und der Interventionsebene 1 werden informelle und nicht standardisierte Lernstandsdiagnosen, sog. Screenings, durchgeführt, um
- die individuelle Lernentwicklung der einzelnen Schülerinnen und Schüler zu analysieren,
- individuelle und passgenaue Förderangebote machen zu können und
- die Wirksamkeit von Unterstützungsmaßnahmen zu überprüfen.
Diese Screenings können für die ganze Klasse oder einzelne Schülerinnen und Schüler von der Klassenlehrkraft ggf. mit Unterstützung des MSD durchgeführt werden.
Wichtig ist, dass für die Durchführung der Screenings eine zeitliche Struktur festlegt wird ...
- z. B. in Bezug auf die Jahrgangsstufen, in denen eine Diagnostik durchgeführt wird.
- z. B. in Bezug auf verschiedene Phasen während einer Schuljahres, in denen die Lernstandsdiagnostik erhoben wird.
- z. B. in Bezug darauf, welches Screening wann durchgeführt wird.
Konzepte zu einer systemisch ausgerichteten Förderdiagnostik finden Sie hier:
Feststellungsdiagnostik
Ist ein sich manifestierender Förderbedarf bei einzelnen Schülerinnen und Schülern bemerkbar, wird auf der Interventionsebene 2 der MSD hinzugezogen und ggf. mit der Überprüfung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs beauftragt.
Empfohlene Zitierweise
(2025): Diagnostizieren. In: Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) (Hrsg.), Aktuelles "Gemeinsam systemisch wirken". Verfügbar unter: https://www.isb.bayern.de/aktuelles/isb-prisma/gemeinsam-systemisch-wirken/praeventive-und-systemische-foerderung-in-gemeinsamer-verantwortung/diagnostizieren-1/
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