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  • Aktuelles
  • Wie unterstütze ich mein Kind beim Lernen mit digitalen Medien?

Kapitel 1

Passende Lernziele setzen

Kapitel 2

Richtig planen

Kapitel 3

Die individuelle digitale Lernumgebung

Kapitel 4

Lernen mit Dokus, Videos und Tutorials

Kapitel 5

Lernen mit digitalen Karteikarten

Kapitel 6

Sprachen lernen mit digitalen Werkzeugen

Kapitel 7

Ideen sammeln und strukturieren

Kapitel 8

Vernetztes Lernen

Kapitel 9

Aufgaben gemeinsam bearbeiten

Kapitel 10

Digitale Notizen anfertigen und organisieren

Kapitel 11

Internetrecherche: Online-Bibliotheken

Kapitel 12

Informationen finden

Kapitel 13

Wikipedia & Co.

Kapitel 14

Freie Inhalte im Netz finden

Kapitel 15

Informationsquellen bewerten

Kapitel 16

Fakten überprüfen

Kapitel 17

Referate erstellen

Kapitel 18

Mit digitalen Bildern und Grafiken arbeiten

Kapitel 19

Wissen multimedial aufbereiten

Ideen sammeln und strukturieren

Mit Kreativitätstechniken werden neue Ideen gezielt gefördert.

Die besten Ideen kommen oft völlig unerwartet. Doch manchmal verschwindet der Geistesblitz so schnell, wie er gekommen ist. Mit Kreativitätstechniken lassen sich Ideen dagegen gezielt erzeugen.

Für kreative Freigeister – Brainstorming und Mindmapping

Eine Mindmap zum Thema "Tierarten"

Um Ideen zu entwickeln, sollten alle Gedanken zum Thema zugelassen werden. Eine gute und einfache Methode, diese Ideen zu strukturieren, ist Mindmapping. Die Kinder halten auf dieser Map (Engl. für „Karte“) ihre Gedanken fest. Auf einen Blick können sie erkennen, wie die gefundenen Ideen verbunden sind. Im Kern der Karte steht das Thema, in der Peripherie sind die Ideen platziert. Die farbliche Hervorhebung und Dicke der Äste machen Zusammenhänge und Wichtigkeit von Ideen auf einen Blick deutlich. Kleine Symbole können die Anschaulichkeit zusätzlich erhöhen.

Eine Mindmap erstellen

Mit diesen einfachen Schritten lassen sich gefundene Ideen sammeln und übersichtlich darstellen.

Für nachhaltiges Lernen – Concept Mapping

Concept Maps basieren auf der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass Neues effektiv erlernt wird, indem es in Beziehung zu bereits vorhandenem Wissen gesetzt wird. Durch diese Verknüpfung werden neue Informationen langfristig im Gehirn verankert.

Im Gegensatz zu Mindmaps geht eine Concept Map nicht von einem zentralen Begriff aus, sondern verschiedene Ideen und Begriffe werden als Kästchen oder Kreise dargestellt. Diese bezeichnet man als Knoten. Über die Größe dieser Knoten kann man ihre Wichtigkeit darstellen. Durch beschriftete Pfeile entsteht eine Netzwerkstruktur, die die Beziehungen zwischen den einzelnen Knoten verdeutlicht.

Komplexe Zusammenhänge wie die wechselseitigen Abhängigkeiten in einem Ökosystem können mit Hilfe von Concept Maps übersichtlich dargestellt werden. Concept Maps können auch für die Strukturierung von Projekten oder wissenschaftlichen Arbeiten wie im W-Seminar des Gymnasiums eingesetzt werden.

Brainstorming

- Mache ein schnelles Brainstorming zu deinem Thema.

- Notiere Fragen, Ideen und Fachbegriffe in kurzen Stichworten.

Knoten festlegen

- Ermittle zentrale Begriffe und stelle sie als Knoten dar.

- Gestalte thematisch zusammenhängende Knoten in gleicher Farbe.

- Stelle die Wichtigkeit der Knoten für den Gesamtzusammenhang durch ihre Größe dar.

Beziehungen darstellen

- Stelle Beziehungen wie Ursache und Wirkung durch Pfeile dar.

- Beschrifte die Pfeile durch die Art der Abhängigkeit zwischen den Knoten.

Ein Nahrungsnetz als Concept-Map

Die Cornell-Methode

Das Blatt wird in drei Bereiche geteilt:
1. Notizen,
2. Stichworte,
3. Zusammenfassung. 

Auf diese Weise können die Kinder Informationen unmittelbar nach dem Hören richtig einsortieren.

Rollenspiele

Wie würde Donald Duck die Aufgabe lösen? Wenn die Schülerinnen und Schüler eine Aufgabe mit den Augen einer anderen Person betrachten, finden sie leichter neue Lösungsansätze. Die Idee hinter dieser Methode ist, Problemstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Dafür schlüpfen die Kinder in neue Rollen. Mit dieser Methode können die Schülerinnen und Schüler mit wenig Aufwand konkrete Lösungsansätze entwickeln und haben dabei zudem Spaß.

Die Phasen des Rollenspiels

Jede Idee zulassen! Erst im zweiten Schritt beurteilt das Kind die Idee und fragt sich, wie es sie umsetzen kann.

Text: Knaf, Joachim |  Digitales Lernen für Eltern © Dorling Kindersley Verlag München, 2022

Bilder und Grafiken: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus | istock.com/SurfUp Vector

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