W1 Heterogenität
Der Umgang mit einer vielfältigen Schülerschaft stellt eine bildungspolitische Aufgabe dar, der sich Schule und Unterricht stellen müssen. Vielfalt wird als Teil der Schulkultur wertgeschätzt und geschützt. Damit alle Schülerinnen und Schüler ihr ganzes Potential entfalten können, ist eine Feststellung der individuellen Stärken und Schwächen notwendig, um darauf aufbauend eine optimale Förderung zu leisten. Der Umgang mit Heterogenität bestimmt das pädagogische Handeln im Unterricht und wird durch abgestimmte außerunterrichtliche Maßnahmen unterstützt. Dafür bestehen an der Schule die notwendigen Grundlagen und Regelungen.
Beim Thema Heterogenität ist ein Bezug zu den spezifischen Bedingungen der Einzelschule notwendig. Dies betrifft vor allem die jeweils für die Schule zutreffende Art der Heterogenität ihrer Schülerschaft - im Sinne von Inklusion, Integration und Hochbegabung: Anteil inkludierter Schülerinnen und Schüler; Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, Sprachkenntnisse; Anzahl hoch begabter Schülerinnen und Schüler, Bereiche der Hochbegabung. Bauliche Gegebenheiten (Barrierefreiheit) und andere relevante Aspekte der räumlichen Situation werden ebenfalls berücksichtigt.

W1.1 Für den Umgang mit Heterogenität bestehen an der Schule zentrale Festlegungen.

W1.2 Heterogenität wird als Teil der Schulkultur wertgeschätzt und ist im Schulalltag erkennbar.

W1.3 Die individuellen Bedürfnisse, Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler werden festgestellt.

W1.4 Das pädagogische Handeln im Unterricht berücksichtigt die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler.

W1.5 Hinsichtlich der individuellen Förderung wird mit den Eltern bzw. Ausbildungspartnern und den Kooperationspartnern zusammengearbeitet.
Abbildungsnachweis
- Bildnachweis zum Vorschaubild der Seite: © ISB
Vorheriger Artikel:
D3 Zusammenarbeit mit Eltern und Kooperationspartnern
Nächster Artikel: