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  • ISB Prisma - Magazin für Schule & Unterricht
  • Das bayerische Qualitätstableau

Kapitel 1

Vorwort

Kapitel 2

Einleitung

Kapitel 3

Modul A Lehren und Lernen

Modul A2 Nachvollziehbarkeit des Lernangebots

Modul A3 Variation der Lehr- und Lernmethoden

Modul A5 Berücksichtigung unterschiedlicher Lernvoraussetzungen

Kapitel 4

Modul B Persönlichkeit stärken

B1 Demokratieerziehung, Achtung und Rücksicht

Kapitel 5

Modul C Schule leiten

Kapitel 6

Modul D Professionell handeln

D1 Kooperative Unterrichtsentwicklung

D2 Individuelle und schulische Weiterentwicklung

D3 Zusammenarbeit mit Eltern und Kooperationspartnern

Kapitel 7

W1 Heterogenität

Kapitel 8

W2 Digitalisierung

Kapitel 9

W3 Ganztag

W1 Heterogenität

Der Umgang mit einer vielfältigen Schülerschaft stellt eine bildungspolitische Aufgabe dar, der sich Schule und Unterricht stellen müssen. Vielfalt wird als Teil der Schulkultur wertgeschätzt und geschützt. Damit alle Schülerinnen und Schüler ihr ganzes Potential  entfalten können,  ist  eine Feststellung  der  individuellen Stärken  und Schwächen  notwendig, um darauf aufbauend eine optimale  Förderung  zu leisten. Der  Umgang  mit Heterogenität bestimmt das pädagogische Handeln im Unterricht und wird durch abgestimmte außerunterrichtliche Maßnahmen unterstützt. Dafür bestehen an der Schule die  notwendigen Grundlagen  und Regelungen.
Beim Thema Heterogenität ist ein Bezug zu den spezifischen Bedingungen der Einzelschule notwendig. Dies betrifft vor allem die jeweils für die Schule zutreffende Art der Heterogenität ihrer Schülerschaft - im Sinne von Inklusion, Integration und Hochbegabung: Anteil inkludierter Schülerinnen und Schüler; Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, Sprachkenntnisse; Anzahl hoch begabter Schülerinnen und Schüler, Bereiche der Hochbegabung. Bauliche Gegebenheiten (Barrierefreiheit) und andere relevante Aspekte der räumlichen Situation werden ebenfalls berücksichtigt.

Junge Erwachsene schreiben eine Prüfung

W1.1 Für den Umgang mit Heterogenität bestehen an der Schule zentrale Festlegungen.

1. Die SL sorgt dafür, dass für den Umgang mit der Heterogenität der SuS konzeptionelle Grundlagen vorliegen und angewendet werden. (C3.1.5)
2. Für den Umgang mit der Heterogenität der SuS sind Abläufe und Zuständigkeiten abgesprochen. (C1.2.2)
3. Strukturelle Maßnahmen bezogen auf die Heterogenität der SuS sind implementiert. (C3.1.6)

Lehrerin erklärt jungem Schüler eine Aufgabe, die dieser gerade bearbeitet

W1.2 Heterogenität wird als Teil der Schulkultur wertgeschätzt und ist im Schulalltag erkennbar.

1. Ein wertschätzender Umgang wird gepflegt. (A1.3.1)
2. Die SuS trauen sich, sich offen zu äußern. (A1.3.4)
3. Die Beiträge aller an der Schule Beteiligten werden gewürdigt. (B1.2.1)
4. Das Schulklima ist von gegenseitigem Respekt und Solidarität geprägt. (B1.3.1)
5. Vorurteilen und Ausgrenzung wird aktiv entgegengewirkt. (B3.3.4)

Gruppe junger Schüler in einer Bibliothek

W1.3 Die individuellen Bedürfnisse, Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler werden festgestellt.

1. Die Lernverläufe der SuS werden erfasst. (A5.1.1)
2. Der Austausch mit anderen Lehrkräften zu Lernstand und Lernverläufen der SuS ist systematisiert. (A5.1.4)
3. Erkenntnisse aus dem Monitoring werden für die Organisation der individuellen Unterstützung genutzt. (C3.4.3)

Jüngere Schülerinnen und Schüler mit Lehrerin beim Kneten in Teamarbeit

W1.4 Das pädagogische Handeln im Unterricht berücksichtigt die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler.

1. Die verwendeten Unterrichtsmethoden unterstützen den individuellen Lernprozess. (A3.1.1)
2. Die Lehrkraft nutzt die Heterogenität der SuS zur Gestaltung des Unterrichts. (A4.1.4)
3. Die Lehrkraft orientiert sich bei der Zuteilung von Aufgaben am Lernstand der SuS. (A5.1.5)
4. Die SuS erhalten entwicklungsförderliche Rückmeldungen. (A5.2.1)
5. SuS erhalten im Unterricht in Art und Umfang variierende Hilfestellungen. (A5.2.2)

Elternabend in der Schule mit Eltern und Kindern

W1.5 Hinsichtlich der individuellen Förderung wird mit den Eltern bzw. Ausbildungspartnern und den Kooperationspartnern zusammengearbeitet.

1. Unterstützungsangebote fördern den Lernprozess der SuS. (A5.2.4)
2. Die Maßnahmen zur individuellen Unterstützung der SuS sind mit den pädagogischen Fachkräften abgestimmt. (D3.2.3)
3. Die Eltern bzw. Ausbildungspartner werden über den Lernprozess regelmäßig bzw. anlassbezogen informiert. (D3.1.2)
4. Individuelle Unterstützungsmaßnahmen sind mit den Eltern bzw. Ausbildungspartnern abgestimmt. (D3.1.3)

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D3 Zusammenarbeit mit Eltern und Kooperationspartnern

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