C3 Qualitätsmanagement
Die zentrale Verantwortung für das Qualitätsmanagement obliegt der Schulleitung. Die schulische Qualitätsentwicklung ist ein zielgerichteter und systematischer Prozess, der sich am Qualitätskreislauf orientiert: Die Schule identifiziert Handlungsfelder und leitet daraus Entwicklungsziele ab. Auf die Zielerreichung ausgerichtete Maßnahmen sind in einem Schulentwicklungsprogramm niedergelegt. Von Zeit zu Zeit wird überprüft, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden. Das Schulentwicklungsprogramm wird regelmäßig überarbeitet und fortgeschrieben. Die Mitglieder der Schulgemeinschaft werden in Entwicklungsprozesse angemessen eingebunden und regelmäßig informiert. Die Schulleitung analysiert Monitoring-Informationen und nutzt sie für die schulische Qualitätsentwicklung.

C3.1 Die Schulleitung verantwortet die Schul- und Unterrichtsentwicklung als zentrale Führungsaufgabe.
Schul- und Unterrichtsentwicklung werden von der Schulleitung als Zentrum des schulischen und unterrichtlichen Planens und Handelns definiert. Eine besondere Bedeutung erhält dabei die Unterrichtsentwicklung. Die Schulleitung fördert im Rahmen der Organisationsentwicklung geeignete Strukturen. Sie findet und nutzt im Rahmen des Personalmanagements Wege, um die Bereitschaft und Motivation des Kollegiums zur aktiven Beteiligung an Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozessen zu erhöhen, vor allem auch in Bezug auf die Heterogenität der Schülerschaft und die Digitalisierung.

C3.2 Die Schul- und Unterrichtsentwicklung wird systematisch geplant, umgesetzt und überprüft.
Ein systematisches Vorgehen bei der Schul- und Unterrichtsentwicklung ist eine entscheidende Voraussetzung für den Erfolg entsprechender Maßnahmen. Die Schulleitung stellt sicher, dass dabei der Qualitätskreislauf mit allen dort beschriebenen Elementen durchlaufen wird und die Vorhaben im Schulentwicklungsprogramm verankert sind. Bei der Zielfindung wird sowohl die Außen- als auch die Innensicht auf die Stärken und Handlungsbedarfe der Schule berücksichtigt und realistische Prioritäten werden gesetzt. Die ausgewählten Maßnahmen dienen eindeutig den gut (SMART) formulierten Zielen. Entsprechende Indikatoren und passende Methoden ermöglichen eine Überprüfung der Zielerreichung bspw. im Rahmen von interner Evaluation.

C3.3 Die Schulgemeinschaft wird an der Qualitätsentwicklung beteiligt.
Die Schulleitung versteht schulisches Qualitätsmanagement als gemeinschaftliche Aufgabe. Sie fördert die systematische Beteiligung und Mitverantwortung möglichst vieler an den jeweiligen Prozessen: Kollegium, Schülerinnen und Schüler, Eltern / Ausbildungspartner, weiteres Personal an der Schule, ggf. externe Partner. Eine Haltung der gegenseitigen Unterstützung und Ergänzung sowie der Identifikation mit der Schule wird damit gefördert.

C3.4 Die Schulleitung nutzt Monitoring-Information für die Qualitätsentwicklung.
Zur Unterstützung des kontinuierlichen Qualitätsmanagements verschafft sich die Schulleitung regelmäßig einen Überblick über die vielfältigen Informationen, die einen datengestützten Blick auf die eigene Schule ermöglichen. Sie analysiert und reflektiert die vorliegenden Daten routinemäßig im Kollegium unter Berücksichtigung des spezifischen schulischen Kontextes und ermöglicht das zielgerichtete Ableiten von Maßnahmen, insbesondere für die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler.
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