Zum Inhalt springen
  • ISB Prisma - Magazin für Schule & Unterricht
  • Das bayerische Qualitätstableau

Kapitel 1

Vorwort

Kapitel 2

Einleitung

Kapitel 3

Modul A Lehren und Lernen

Modul A2 Nachvollziehbarkeit des Lernangebots

Modul A3 Variation der Lehr- und Lernmethoden

Modul A5 Berücksichtigung unterschiedlicher Lernvoraussetzungen

Kapitel 4

Modul B Persönlichkeit stärken

B1 Demokratieerziehung, Achtung und Rücksicht

Kapitel 5

Modul C Schule leiten

C1 Organisation der Schule

Kapitel 6

Modul D Professionell handeln

D1 Kooperative Unterrichtsentwicklung

D2 Individuelle und schulische Weiterentwicklung

D3 Zusammenarbeit mit Eltern und Kooperationspartnern

Kapitel 7

W1 Heterogenität

Kapitel 8

W2 Digitalisierung

Kapitel 9

W3 Ganztag

C1 Organisation der Schule

Die Schulleitung ist für die Organisation der Schule verantwortlich. Somit ist ihre Ansprechbarkeit von zentraler Bedeutung. Sie hat alle Fäden in der Hand, kennt und regelt die zentralen Abläufe sowie Zuständigkeiten. Sie ist nach innen und außen präsent. 

Illustration: Menschen erstellen eine Checkliste

C1.1 Die Schulleitung nimmt ihre Leitungsfunktion nach innen und außen sichtbar wahr.

Die Kommunikation und der Austausch von Informationen sowohl mit der Schulgemeinschaft als auch mit Kooperationspartnern und dem Schulaufwandsträger sind systematisch organisiert. Die Schulleitung kennt das Potenzial digitaler Medien für eine gelingende Kommunikation und macht dieses für die Schule nutzbar. Die Schulleitung ist zuverlässig erreichbar. Sie repräsentiert die Schule in der Öffentlichkeit und stärkt damit die positive Wahrnehmung und das Ansehen ihrer Einrichtung.

C1.1.1 Die SL etabliert eine zuverlässige Kommunikationsstruktur.

Informationsweitergabe: flüssig und zuverlässig nach innen und außen (dokumentierte Vorgehensweise, verbindliche Anwendung), zeitnah und verlässlich auf bekannten Wegen

Kommunikation: beinhaltet neben dem Austausch von Informationen auch eine systematische Kontaktpflege (z. B. mit Eltern, Schulaufwandsträger, Kooperationspartnern)

C1.1.2 Die SL befördert, dass die Kommunikation und der Informationsaustausch durch digitale Medien erleichtert werden. (W2.2.1

Digitale Medien: dienstliche E-Mail-Adressen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (E-Mail-Verteiler) oder/und ein Kommunikationsmedium (z. B. mebis, Infoportal, SchulApp, Schulportal, Schulmanager), wichtige Informationen an LK und andere Personengruppen über elektronische Wege 

C1.1.3 Die SL gewährleistet eine gute Erreichbarkeit. 

Erreichbarkeit: in angemessenen Zeitspannen (z. B. vor und nach der Unterrichtszeit sowie zu Pausenzeiten, Jour fixe mit bestimmten Personengruppen), digitale Kommunikationswege werden einbezogen (z. B. virtuell gestützte Ansprechbarkeit)

Nach außen: Zeiten und Wege der Kontaktaufnahme zur SL sind veröffentlicht, z. B. über die Homepage

Nach innen: Kontaktwege für Lehrkräfte und das weitere Personal an der Schule sind geklärt (z. B. feste Sprechzeiten, spontane Ansprechbarkeit in dringenden Fällen)

C1.1.4 Die SL ist bei zentralen schulischen und außerschulischen Ereignissen präsent. 

Präsenz bei Ereignissen innerhalb der Schule: Veranstaltungen wie Feste, Gottesdienste,

Elternabende, Informationsveranstaltungen etc. 

Präsenz bei Ereignissen im Rahmen von Kooperationen: Vernetzung mit anderen Schulen,

schulbezogene Veranstaltungen der Gemeinde, Schüleraufführungen außerhalb der Schule (Theater,

Konzerte etc.), Vernetzung im regionalen Umfeld (Bildung, Wirtschaft, Natur etc.) → vgl. D3.3

Time management woman concept. Young girl sitting near calendar. Planning and scheduling. Organization of effective work

C1.2 Die Schulleitung regelt Zuständigkeiten und Abläufe verbindlich.

Die Schulleitung organisiert und strukturiert alltägliche Arbeitsabläufe. Sie legt Zuständigkeiten und Regeln sowie deren Umsetzung eindeutig, verbindlich und für alle Beteiligten transparent fest. Dies gilt im Rahmen des pädagogischen Gesamtkonzeptes der Schule, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz digitaler Medien und den Umgang mit Heterogenität.

C1.2.1 Die zugeteilten Aufgaben und Regelungen für Arbeitsabläufe sind den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bekannt. 

Aufgabenverteilung an Lehrkräfte und das weitere Personal an der Schule: enthält detaillierte Aufgabenbeschreibungen, liegt schriftlich vor und ist veröffentlicht, bekannt und jederzeit einsehbar, ein Geschäftsverteilungsplan der (erweiterten) SL liegt vor, ist veröffentlicht und jederzeit einsehbar, Planung, Kommunikation und Umsetzung organisatorischer Regelungen unter Einbezug aller relevanten Personen(gruppen), z. B. für Anrechnungsstunden, Unterrichtsverteilung, Absenzen, Leistungserhebungen, Zeugniserstellung, zentrale Ablage und Einsehbarkeit von Regelungen für Arbeitsabläufe (z. B. Mappe mit allen relevanten Informationen für neue Kolleginnen und Kollegen, für wiederkehrende Aufgaben), Jahresplanung, durchdachte Vertretungsregelung (SL fokussiert auf Reduzierung des Unterrichtsausfalls, ein Vertretungsplan ist vorhanden und bekannt, faire Verteilung der Vertretungsstunden, sinnvolle Nutzung der Vertretungsstunden wie bspw. Weitergabe von Materialien, Orientierung an Grundwissenskatalogen)

C1.2.2 Für den Umgang mit der Heterogenität der SuS sind Zuständigkeiten und Abläufe abgesprochen. (W1.1.2

Umgang mit Heterogenität: tragfähige Konzepte für den Umgang mit Verschiedenheit, Konzepte und Zeiträume für Zusammenarbeit im Team, Einsatz der vorhandenen personellen, zeitlichen und materiellen Ressourcen (z. B. erprobtes Material für einen differenzierten Unterricht), passgenaue und wirksame Fortbildungen zu zentralen Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Lerngruppen (neu zugewanderte SuS, SuS mit Förderbedarf und Lernschwierigkeiten, leistungsstarke und hochbegabte SuS)

C1.2.3 Die SL achtet auf die verbindliche Umsetzung der Aufgaben. 

Verbindliche Umsetzung: Überprüfen und Einfordern von als verbindlich festgelegten Verfahrensweisen, dokumentierte Vorgehensweise, verbindliche Anwendung

C1.2.4 Die SL trifft verbindliche Vorgaben für die Nutzung digitaler Medien zur schulinternen Arbeitsorganisation und zur kollegialen Zusammenarbeit. (W2.2.2)

Schulinterne Arbeitsorganisation: schulspezifischer Einsatz digitaler Medien, z. B. Software für Stundenplanerstellung, Absenzen, Vertretungsplan, sichere Möglichkeiten zum gemeinsamen Zugriff auf Dateien (Infoportal, mebis etc.), digitaler Terminkalender (z. B. Homepage)

C1.2.5 Die SL befördert, dass der Einsatz digitaler Medien flexibel an sich verändernde Rahmenbedingungen angepasst wird. (W2.1.2

Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses an der Schule, wie digitale Formate im Unterricht sinnvoll eingesetzt werden sollen, Verbesserung der technischen Ausstattung von SuS, Lehrkräften, Schulverwaltung und Schulgebäude, verlässliche und funktionierende Softwarelösungen und regelmäßige Updates, Fixierung und regelmäßige Aktualisierung im Medienkonzept, Anpassung an technologische Entwicklung, Nutzung von vorhandenen Potentialen

Office workers organizing data storage and file archive on server or computer. PC users searching documents on database.

C1.3 Die Schulleitung sorgt für ein geregeltes Wissensmanagement.

Es existieren Strukturen für den Erwerb, die Sammlung und Weitergabe von Wissen, Abläufen und abgestimmter Unterrichtspraxis, sowohl der einzelnen Mitglieder als auch des Gesamtsystems der Schule. Die Schulleitung kennt das Potential von Informations- und Kommunikationstechnologien und macht dieses für die Schule nutzbar.

C1.3.1 Strukturen zur Organisation von vorhandenem Wissen sind etabliert. 

Wissensmanagement / Strukturen: Unterstützung der Organisation von vorhandenem Wissen über geeignete Ablagesysteme, effiziente gemeinsame Nutzung von Materialien (z. B. Best-Practice-Beispiele aus Fortbildungen, Einführung und Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Übergabe von Klassen, Einführung neuer Unterrichtsformen, Aufgabensammlungen zur Leistungsmessung, Verfügbarkeit von Checklisten), Existenz und verlässliche Nutzung allgemein bekannter und zugänglicher Strukturen, die eine Sammlung, Aktualisierung und Weitergabe von berufsbezogenem Wissen ermöglichen

C1.3.2 Die Weitergabe von neuem Wissen ist systematisiert.

Wissensweitergabe: Weitergabe von neuen Erkenntnissen aus bedarfsorientierten Fortbildungen à vgl. D2.3.2, Gesprächen, Versuchen etc. (z. B. in Konferenzen, in Fachbesprechungen, über das Intranet, oder als SchiLF), institutionalisierter Materialaustausch zwischen Kolleginnen und Kollegen (nicht nur spontan oder zufällig), leichte Zugänglichkeit der Sammlung von entwickelten Ideen, Lösungen und Materialien, Implementierung zielgerichteter kollegialer Hospitation

C1.3.3 Digitale Medien unterstützen die Dokumentation und den Austausch von Wissen. (W2.2.3

Wissensmanagement: wird unterstützt durch zentrale Speichermöglichkeiten mit sinnvollen Ordnerstrukturen, Möglichkeit der spezifischen Nutzung digitaler Ablageorte (z. B. Infoportal, Mebis, Cloud) für die Beschäftigten

Newsletter

Hier können Sie sich für einen oder mehrere ISB-Newsletter an- und abmelden. Sie erhalten dann eine E-Mail zur Bestätigung und Auswahl der ISB-Newsletter.