Sprachförderung im Ganztag

1. Wie kann man eine individualisierte Sprachförderung in den Ganztag integrieren?
Gerade weil Ganztagsschülerinnen und -schüler in der Schule mehr Zeit miteinander verbringen und die Angebote vielfältig sind, bietet die Ganztagsschule gute Voraussetzungen für die Sprachförderung. Dies kommt insbesondere Kindern mit Migrationshintergrund zugute.

Beispiele:
  • gezielte Sprachförderangebote (vgl. Handreichung „Mitsprache fördern“) durch Maßnahmen, die im Unterricht (z. B. sprachsensibler Fachunterricht, ausgeprägte Feedbackkultur) oder in den Lern- und Übungszeiten (z. B. Sprachförderkurse in Kleingruppen oder als Einzelunterricht) einer Ganztagsklasse angeboten werden können; unter Nutzung der Möglichkeiten zur Differenzierung und Individualisierung durch die Unterstützung des externen pädagogischen Personals
  • Vorleseprojekte, die an die Sprache heranführen, z. B. in der Schülerbibliothek
  • Gesprächs- bzw. Erzählanlässe, z. B. Morgenkreis
  • Buddy-Systeme, Schüler-Patenschaften (Schülerinnen oder Schüler mit derselben Herkunftssprache, mit Migrationserfahrung oder deutsche Schülerinnen und Schüler)
2. Wie kann man Freizeitangebote zur Sprachförderung nutzen?
Angebote zur Gestaltung der Freizeit haben ein großes Sprachförderpotenzial.

Beispiele:
  • Angebote aus den Bereichen Musik, Tanz und Kunst, die sprachliche Barrieren abbauen, Schreib- und Gesprächsanlässe (z. B. Songwriting) schaffen und häufig Erfolgserlebnisse auf der Bühne ermöglichen
  • Theater- und Rollenspiel, wodurch die Ausdrucksfähigkeit geschult wird
  • Kommunikation über Regeln bei Sport und Spiel

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