Wie wird ein verantwortungsvoller Umgang mit Evaluationsdaten sichergestellt?

Die Verwendung der bei der Evaluation gewonnenen Daten darf nur zum Zweck der Sicherung und Verbesserung der Qualität von Unterricht und Erziehung erfolgen. Eine Verarbeitung und Nutzung der Daten zu anderen Zwecken ist unzulässig (Art. 113c Abs. 3 Satz 3 BayEUG).

Die Beamten der Schulaufsicht und die schulischen Evaluatoren sind durch Dienstpflicht zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die schulischen Evaluatoren unterschreiben zudem eine Erklärung, in der sie Diskretion und die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen zusichern.

Die nichtschulischen Evaluatoren werden als ehrenamtlich Tätige nach §1 des Verpflichtungsgesetzes durch die zuständige Schulaufsicht zur Diskretion verpflichtet und über mögliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung aufgeklärt.