Schulische Anschlüsse

Schulische Anschlüsse sind ein Indikator für die Durchlässigkeit eines Schulsystems.


Anschlussmöglichkeiten werden nach einem erfolgreichen Schulabschluss wahrgenommen. Die Schullaufbahn wird dann an einer Schulart fortgesetzt, die zu einem weiterführenden als dem bereits erworbenen Abschluss führt. In den meisten Fällen geschieht dies unmittelbar nach Erwerb des Schulabschlusses, manchmal aber auch erst nach einer zeitlichen Unterbrechung.

Die Möglichkeit, schulische Anschlüsse wahrzunehmen, ist zumeist an bestimmte Anforderungen geknüpft:

Jungen und Mädchen

Schulische Anschlüsse nach Geschlecht und Schulart im Schuljahr 2016/17 in Bayern

Anschluss
Jungen
Mädchen
gesamt
aus Jgst. 9 der Mittelschule an die Wirtschaftsschule
4,4 %
4,8 %
4,6 %
aus Jgst. 9 der Mittelschule an die Realschule
0,1 %
0,2 %
0,2 %
aus Jgst. 9 der Mittelschule an das Gymnasium
< 0,1 %
< 0,1 % < 0,1 %
aus Jgst. 10 der Mittelschule an das Gymnasium
1,0 %
1,7 %
1,3 %
aus Jgst. 10 der Mittelschule an die Fachoberschule
23,2 %
24,7 %
23,9 %
aus Jgst. 10 der Realschule an das Gymnasium
2,2 %
6,0 %
4,2 %
aus Jgst. 10 der Realschule an die Fachoberschule
30,2 %
35,6 %
33,0 %
aus Jgst. 10/11 der Wirtschaftsschule an das Gymnasium
0,7 %
1,3 %
1,0 %
aus Jgst. 10/11 der Wirtschaftsschule an die Fachoberschule
22,7 %
17,8 %
20,3 %
Quelle: Amtliche Schuldaten des Bayerischen Landesamtes für Statistik
 
Schülerinnen nehmen insgesamt häufiger die Möglichkeit schulischer Anschlüsse wahr als ihre männlichen Klassenkameraden. Dieser geschlechtsspezifische Unterschied tritt bei allen Anschlüssen auf, die auf einen Abschluss der Mittelschule oder der Realschule folgen. Nur bei den Absolventen der Wirtschaftsschule ist es umgekehrt: Von diesen streben mehr männliche als weibliche Jugendliche an der FOS eine Hochschulzugangsberechtigung an.
--- letzte Aktualisierung: 11. Juli 2017 ---