Selbstreguliertes Lernen

Die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Steuerung der Lernprozesse ist der Schlüssel zum Erwerb umfassender Handlungskompetenz und damit zur erfolgreichen Bewältigung von Schule, Ausbildung, Beruf und Studium.

Innerhalb des Modellversuchs der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) "Selbst gesteuertes und kooperatives Lernen in der beruflichen Erstausbildung (SKOLA)" wurde von 2005 bis 2008 von den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bayern der Modellversuch segel-bs an ausgewählten beruflichen Schulen erfolgreich durchgeführt.

Inzwischen verbreitet sich das Konzept des selbstregulierten Lernens zur Umsetzung kompetenzorientierter Lehrpläne mit Unterstützung von ausgebildeten Multiplikatoren stetig. Auch allgemeinbildende Schulen setzen dabei dieses Konzept erfolgreich ein.

Die zentralen Elemente des selbstregulierten Lernens sind dabei die eigenverantwortliche Bearbeitung von praxisnahen Problemstellungen, sog. Lernsituationen, und die anschließende Reflektion des Arbeitsergebnisses und -prozesses. Auf diese Weise hat sich das Selbstregulierte Lernen als ein erfolgreiches Konzept zur Umsetzung der Kompetenzorientierung erwiesen.

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