Edukinesiologie - Ein neuer Heilsweg in der Pädagogik?

Literaturbericht und Kritik
Seit einiger Zeit werden bayernweit "Lerninstitute" gegründet, die Schülern, Eltern und Lehrern ein Hilfsangebot bei Lernschwierigkeiten aller Art unterbreiten. Bei der Methode, die hierbei häufig angeboten wird, handelt es sich um Edukinesiologie.

Vermehrt berichten Eltern und Lehrer, dass diese Methode auch Eingang in die Schule gefunden hat. Sowohl in der offiziellen Lehrerfortbildung, wie auch in Seminaren der zweiten Phase der Lehrerausbildung wird die Methode vorgestellt bzw. angeboten, z. T. auch gefordert. Edukinesiologie verbirgt sich auch hinter Programmen wie "Brain Gym", "Lernblockaden aufheben", "Muskeltest" usw.

Anfragen von verärgerten Eltern veranlassten das Ministerium, das Staatsinstitut zu beauftragen, diese Methode zu untersuchen. Ein in Auftrag gegebener Literaturbericht, der sich überwiegend auf die Primärliteratur bezieht, sowie zwei Kurzgutachten aus den Bereichen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Entwicklungsneurologie (Prof. Amorosa, Heckscher-Klinik München und Dr. Ohrt, Haunersches Kinderspital der Universität München) liegen vor.
Ansprechpartnerin:
Uta Englisch
Veröffentlicht:
1997
Schularten:
Berufsfachschule, Berufsoberschule, Berufsschule, Fachakademie, Fachoberschule, Fachschule, Förderschulen, Grundschule, Gymnasium, Mittelschule, Realschule, Wirtschaftsschule
Bezug:
Dieses Dokument ist online verfügbar.
Herausgeber:
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
Schellingstraße 155
80797 München