Diversity im Kunstunterricht

Modelle inter- und transkultureller Vermittlungspraxis
Wie geht Kunstunterricht in einer Zeit, die zunehmend von kultureller Vielfalt geprägt ist? Welche didaktischen Ansätze kommen hier besonders zum Tragen? Wie lässt sich eine zukünftige Kunstpädagogik denken?
Die vorliegende Publikation führt in grundlegende Begriffe des Diversity-Diskurses ein und versammelt exemplarische Positionen dazu. Den Ausgangspunkt für die Publikation bildet das Projekt „schön wie schön“, das von 2014 bis 2016 am "Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung" in München durchgeführt wurde. In diesem Projekt untersuchten Lehrkräfte und Schüler neue Möglichkeiten für das Wahrnehmen, das Gestalten und das Reflektieren im Kontext von Diversity. Internationale Studierende der Akademie der Bildenden Künste München arbeiteten dabei intensiv mit.
Vielfalt und Unterschiedlichkeit sind programmatische Leitlinien für die Praxis. Deshalb werden in diesem Buch über zwanzig Good-Practice-Beispiele aus der Sekundarstufe vorgestellt, analysiert und diskutiert. Sie zeigen anschaulich, wie Diversity in der Schule gestaltet werden kann. Texte aus den Nachbardisziplinen wie Philosophie, Pädagogik und Kunstwissenschaft begleiten und  kommentieren die Projekte. So richtet sich der Blick auch auf Fragen, die sich aus der Begegnung mit außerschulischen Gruppen wie etwa Geflüchteten ergeben. Persönlichkeitsentwicklung, die Rolle von Lernorten sowie Fragen der Lehrplanentwicklung runden das Bild ab.
Bild von
Ansprechpartner:
Tim Proetel
Veröffentlicht:
Oktober 2017
Fach:
Kunst
Schulart:
Gymnasium
Bezug:
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