Die Durchführung der praktischen Prüfung in der Altenpflege

Adressaten sind die Mitglieder der Prüfungskommissionen an Berufsfachschulen für Altenpflege, insbesondere die Lehrkräfte, die dem Fachausschuss für die praktische Prüfung angehören. Des Weiteren dient die Handreichung als Orientierung für Praxisanleiter, Pflegedienstleitungen und Heimleitungen der Einrichtungen, in denen praktische Prüfungen durchgeführt werden, sowie begleitenden Lehrkräften.
Die Handreichung soll für die Spannungsfelder einer praktischen Prüfung in den Einrichtungen der Altenpflege sensibilisieren und den unterschiedlichen Akteuren einer Prüfung Sicherheit vermitteln. Ziel ist sowohl die Transparenz und Vergleichbarkeit von Prüfungsablaufen einer handlungsorientierten Prüfung sowie deren Bewertung, aber vor allem auch der Schutz des Bewohners.
Enthalten sind Materialien und Tipps auf der Grundlage pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse zur Erreichung dieser Ziele. Handlungskompetenz wird mittels adäquater Bewertungssysteme überprüft. Es wird vermieden, während des Prüfungsgeschehens „über den Bewohner bzw. Patienten hinweg“ zu pflegen bzw. ethische Regeln und Grundsätze zu übertreten. So kann eine qualifizierte Pflege innerhalb von Prüfungssituationen gelingen.
Weil eine Prüfung in der tatsächlichen Lebenssituation eines Menschen niemals ein statisches Ereignis darstellt, werden Möglichkeiten aufgezeigt, die den Umgang mit Grenzsituationen erleichtern können. Hierfür werden rechtliche Grundlagen aufgeführt, aber auch exemplarisch Möglichkeiten beschrieben, die zur Problemlösung beitragen können. In diesem Zusammenhang wird besonders der Thematik des Prüfungsabbruchs Rechnung getragen.
Ansprechpartnerin:
Astrid Gottbrecht
Veröffentlicht:
Juli 2010
Berufsfeld:
Gesundheit
Schulart:
Berufsfachschule
Bezug:
Dieses Dokument ist online verfügbar.
Herausgeber:
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
Schellingstraße 155
80797 München