Flexible Grundschule

In der Flexiblen Grundschule, einer Kooperation des Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst mit der Stiftung Bildungspakt Bayern, werden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 in einer jahrgangsgemischten Eingangsstufe unterrichtet. Dabei haben sie die Möglichkeit, dort ein, zwei oder drei Jahre zu verweilen.
Der Schulversuch Flexible Grundschule startete im Schuljahr 2010/2011 und war zunächst auf drei Jahre angelegt. Von Beginn an nahmen 20 Grundschulen, die sogenannten Stammschulen, am Projekt teil. Bis zum Schuljahr 2013/2014 wurde das Modell auf weitere 69 Schulen, die sogenannten Satellitenschulen, ausgeweitet. Somit stand die Flexible Grundschule in jedem Schulamtsbezirk zur Verfügung.
Eine der Aufgaben des Schulversuchs war es, didaktische Konzepte zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler zu erarbeiten und in der Praxis umzusetzen. Weiterhin wurden Möglichkeiten der individuellen Lernstandsdiagnostik und differenzierte Formen der Lernstands- und Leistungserhebung erprobt.
Zu den Schuljahren 2014/2015 und 2015/16 führten insgesamt 100 Grundschulen die flexible Eingangsstufe ein und unterrichten derzeit nach dem Konzept der Flexiblen Grundschule.
Die Ergebnisse des Schulversuchs sowie vielfältige Unterrichtsmaterialien und Praxisbeispiele sind in der Handreichung "Schulversuch Flexible Grundschule - Dokumentation, Ergebnisse, Empfehlungen für die Praxis" zusammengefasst und auf der entsprechenden Projektseite der Stiftung Bildungspakt Bayern eingestellt.

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Zentrales Element der Flexiblen Grundschule ist es, die vorhandene Heterogenität der Schülerinnen und Schüler in der Klasse als Chance zu sehen und sie für das Lernen fruchtbar zu machen. Bei der Planung und Organisation des Unterrichts spielen Entscheidungen eine Rolle, die zum einen die Qualität der Lerninhalte und Aufgabenstellungen betreffen, zum anderen die Methoden und Lernformen.