Schulversuch Berufliche Oberschule

Seit dem Schuljahr 2013/2014 werden die neuen Ausbildungsrichtungen Gesundheit und Internationale Wirtschaft im Schulversuch erprobt. Dazu wurden am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung entsprechende Lehrpläne erstellt. Ziel ist es die Schülerinnen und Schüler passend auf ein künftiges Studium und eine Berufstätigkeit insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Pflege sowie Internationale Wirtschaft vorzubereiten.

Der Schwerpunkt der neuen Ausbildungsrichtung Internationale Wirtschaft liegt daher zum einen auf dem Fremdsprachenlernen und dem Erwerb interkultureller Kompetenzen. Das Erlernen einer zweiten Fremdsprache (Französisch oder Spanisch) ist daher obligatorisch. Zum anderen werden im Profilprüfungsfach Internationale Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre Kompetenzen vermittelt, welche die Schülerinnen und Schülern dazu befähigen, sich den Herausforderungen der internationalen Arbeitswelt zu stellen. Die wirtschaftlichen Kompetenzen werden im bilingualen Fach International Business Studies weiter vertieft. 

Die Ausbildungsrichtung Gesundheit vermittelt einen umfassenden Einblick in gesundheitsbezogene Bereiche. Im Prüfungsprofilfach Gesundheitswissenschaften werden unterschiedliche Teildisziplinen der Gesundheitswissenschaften aufgegriffen. Das Fach Kommunikation und Interaktion vermittelt des Weiteren zentrale Grundlagen für eine gewinnbringende Beziehungsgestaltung mit Klienten, Patienten und deren Angehörigen sowie mit Kollegen und Vorgesetzten.