Deutsch

an der Beruflichen Oberschule

Informationen zum Fach Deutsch

Der Deutschunterricht an der Beruflichen Oberschule hat die Aufgabe, das schriftliche und mündliche Sprachvermögen der Schülerinnen und Schüler mit dem Ziel der Studierfähigkeit zu fördern; er muss dabei die Erfahrungen und Interessen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen thematisch und methodisch berücksichtigen.

Er knüpft am Deutschunterricht der zu einem mittleren Schulabschluss führenden Schulen an. Dabei bezieht er ggf. auch die sprachlichen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler im Ausbildungs- und Berufsalltag mit seinen charakteristischen Sprechsituationen und sprachlichen Ausdrucksformen ein. Er regt die Schülerinnen und Schüler zu eigenständigem Lesen an und vertieft die Beherrschung dieser Schlüsselqualifikation zur Aneignung von Kultur und Wissen. Dazu vermittelt er ihnen wichtige Lern- und Arbeitstechniken, wie z. B. das Sammeln, Ordnen und Bewerten von Informationen und Argumenten, das Benutzen von Nachschlagewerken, Sekundärliteratur und computergestützten Informationssystemen, und bereitet auf lebenslanges Lernen vor. Die Beschäftigung mit Aspekten der Medien soll die Schülerinnen und Schüler auf Probleme und Chancen der Mediennutzung hinweisen und ihnen Medienkompetenz verleihen.

Im Lernbereich Schriftlicher Sprachgebrauch stehen vor allem die Techniken der präzisen Informationswiedergabe und der schlüssigen Argumentation - auch im Zusammenhang mit beruflichen Erfordernissen und Anforderungen des Studiums - im Mittelpunkt der Arbeit. Der Lernbereich mündlicher Sprachgebrauch vermittelt und trainiert wesentliche Techniken situationsgerechten, erfolgreichen Kommunizierens in Alltag, Studium und Beruf.

Der Unterricht in der Muttersprache bietet zudem begleitende Hilfen für den Fremdsprachenunterricht. Da er Elemente der Sprachlehre wiederholt und vertieft, fördert er die Fähigkeit, Sprachebenen einzuhalten und komplexere Satzbaumuster zu erfassen.

Der Literaturunterricht vermittelt Grundlagen literarischer Bildung. Er gibt einen Überblick über die Hauptströmungen der deutschen Literatur besonders des 19. und 20. Jahrhunderts und ermöglicht ein tieferes literarisches Verstehen. Eingehende Beschäftigung mit repräsentativen literarischen Werken soll Einblicke in deren zeitgeschichtliche Bedingtheit, aber auch allgemeinmenschliche Gültigkeit, und in die Vielfalt literarischer Formen geben. Die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Literatur wird gefördert. Damit soll das Interesse der Schülerinnen und Schüler an einer Teilnahme am kulturellen Leben gestärkt und ein Beitrag zur Persönlichkeitsbildung geleistet werden. Es soll ihnen bewusst werden, dass das Verstehen von Literatur zur Erfassung der Realität und zur anregenden Auseinandersetzung mit Gegenwelten befähigen kann.

In allen Lernbereichen muss der Deutschunterricht auch offen sein für die Fragen Heranwachsender und junger Erwachsener, die aufgrund ihrer Erfahrungen und Kenntnisse in der Berufs- und Arbeitswelt spezifische Informationsbedürfnisse entwickelt haben. Im Zuge eines möglichst ganzheitlichen Unterrichts ist es unabdingbar, dass die im Lehrplan ausgewiesenen Lerngebiete integriert behandelt werden und dass fächerübergreifende Projekte und gemeinschaftliche Vorhaben selbstständiges Arbeiten der Schülerinnen und Schüler ebenso fördern wie die Zusammenschau verschiedener Fächer und Inhalte.

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